01 May 2026, 12:36

1. Mai 2026: DGB ruft zu großer Kundgebung für Jobsecurity auf

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter, der vor einer Bergkulisse steht, mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

1. Mai 2026: DGB ruft zu großer Kundgebung für Jobsecurity auf

Große Kundgebung am 1. Mai 2026 auf dem Wiesbadener Kranzplatz

Am 1. Mai 2026 findet auf dem Wiesbadener Kranzplatz eine große Kundgebung statt, organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Sorgen der Beschäftigten angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit. Redebeiträge, Livemusik und ein Familienprogramm prägen den Tagesablauf.

Die Kundgebung beginnt um 11:00 Uhr unter dem Motto "Unsere Jobs zuerst, eure Profite danach". Sascha Schmidt, Vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, forderte Arbeitgeber auf, stärker in Arbeitsplatzsicherheit zu investieren und mehr Verantwortung zu übernehmen. Er warnte, dass die wirtschaftliche Instabilität bei den Beschäftigten Ängste schüre.

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Gewerkschaftsvertreter:innen werden zu den Teilnehmenden sprechen, begleitet von einem Auftritt der Band Fingerprint File. Der DGB positioniert die Veranstaltung als Plattform für die Anliegen der Arbeitnehmer:innen und betont, dass diese die Wirtschaft selbst in Krisenzeiten tragen. Informationsstände, Essensbuden und kindgerechte Aktivitäten runden das Programm ab.

Die Kundgebung fällt in eine Phase intensiver Debatten über Bundesreformen, die beim DGB auf Kritik stoßen. Der Verband lehnt Pläne ab, die den Sozialstaat schwächen könnten, und warnt davor, ihn als politisches Verhandlungsinstrument zu missbrauchen. Der Tag der Arbeit, traditionell ein Stimmungsbarometer der Öffentlichkeit, steht in diesem Jahr im Zeichen der Forderung nach faireren Arbeitsbedingungen.

Die Veranstaltung vereint Gewerkschaften, Familien und Aktivist:innen im Einsatz für wirtschaftliche Gerechtigkeit. Mit Reden, Musik und interaktiven Ständen soll die Kundgebung die Forderungen der Beschäftigten nach Stabilität verstärken. Die Organisator:innen erwarten eine starke Beteiligung, da Arbeitnehmer:innen mehr Jobsecurity und unternehmerische Verantwortung einfordern.

Quelle