2026 droht Deutschland eine Insolvenzwelle mit Rekordzahlen
Insolvenzzahlen in Deutschland steigen 2026 stark an
Zu Beginn des Jahres 2026 haben die Insolvenzen in Deutschland deutlich zugenommen. Sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen sind die Fallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Experten zufolge dürfte sich dieser Trend im Laufe des Jahres fortsetzen.
Die Unternehmensinsolvenzen stiegen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 6,5 Prozent. Allein im März betrug der Anstieg im Vorjahresvergleich 15,8 Prozent. Besonders betroffen war der Verkehrs- und Lagersektor mit 32,1 Fällen pro 10.000 Unternehmen. Auch die Gastronomie und das Baugewerbe verzeichneten hohe Insolvenzraten.
Bei den Privatinsolvenzen zeigte sich ein ähnliches Bild: Im ersten Quartal 2026 gab es einen Anstieg von 6 Prozent im Vergleich zu 2023, im März sogar einen sprunghaften Zuwachs von 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der höheren Fallzahlen sanken die Forderungen der Gläubiger von 19,9 Milliarden Euro Anfang 2023 auf 9,3 Milliarden Euro Anfang 2026.
Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform warnt, dass sich der Aufwärtstrend voraussichtlich fortsetzen wird. Selbst gut aufgestellte Industrieunternehmen hätten zunehmend Schwierigkeiten, sich über Wasser zu halten.
Die Daten zeigen eine deutliche Zunahme der finanziellen Not in mehreren Branchen. Obwohl die Insolvenzfälle steigen, sinken die Gesamtforderungen der Gläubiger. Analysten erwarten, dass die Lage im Rest des Jahres 2026 weiter angespannt bleiben wird.






