08 June 2026, 08:27

30.000 Radfahrer fordern bei Berlins Sternfahrt sichere Radwege und Verkehrswende

30.000 Menschen bei Fahrrad-Demonstration

30.000 Radfahrer fordern bei Berlins Sternfahrt sichere Radwege und Verkehrswende

Rund 30.000 Radfahrerinnen und Radfahrer gingen am Sonntag in Berlin bei der jährlichen Sternfahrt-Demonstration auf die Straße. Organisiert vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), forderte die Aktion bessere Radinfrastruktur und sicherere Fahrradwege. Aus allen Teilen der Stadt kamen die Teilnehmer zusammen, um eine Wende in der Verkehrspolitik einzufordern.

Die Kundgebung startete mit Radlerinnen und Radlern, die sich auf 20 verschiedenen Routen in Bewegung setzten. Alle Wege führten zum Großen Stern und zur Siegessäule, wo sich die Demonstranten vereinten. Die Veranstaltung sorgte für vorübergehende Sperrungen auf wichtigen Verkehrsadern, darunter Abschnitte der Autobahnen Avus (A115) und A100.

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Auf der Abschlusskundgebung nahm Marlene Alber, Verkehrspolitische Referentin des ADFC Berlin, das Wort. Sie forderte Verkehrspolitiker auf, die Bedürfnisse von Radfahrern endlich Priorität einzuräumen. Alber betonte die Dringlichkeit sicherer Radwege und verlangte mehr Investitionen – statt Kürzungen – in die Radinfrastruktur.

Die Sternfahrt ist seit langem eine fest etablierte Tradition in Berlin. Jahr für Jahr versammeln sich tausende Radbegeisterte, um auf die Defizite im städtischen Radwegenetz aufmerksam zu machen. Auch diesmal machten Organisatoren und Teilnehmer deutlich: Die Umsetzung fahrradfreundlicher Politiken bleibt dringender denn je.

Die Demonstration führte zwar zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen, lenkte aber erfolgreich die Aufmerksamkeit auf die Forderungen der Radcommunity. Mit 30.000 Teilnehmenden war die Botschaft an die Politik kaum zu überhören. Der ADFC setzt sich weiterhin für höhere Investitionen und sichere Bedingungen auf Berlins Straßen ein.

Quelle