18 March 2026, 04:30

400 Menschen demonstrieren in Seligenstadt für Demokratie und gegen Extremismus

Eine Gruppe strahlender Menschen, die zusammen in einem öffentlichen Raum stehen, wahrscheinlich feiern sie einen Sieg auf der Demokratischen Nationalkonvention, mit Bänken und einer Wand im Hintergrund.

400 Menschen demonstrieren in Seligenstadt für Demokratie und gegen Extremismus

Rund 400 Menschen versammelten sich am 16. März 2023 auf dem Marktplatz von Seligenstadt zu einer gemeinsamen Kundgebung mit Hainburg und Mainhausen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verteidigung von Demokratie, Offenheit und Toleranz. Rednerinnen, Redner und Musiker unterstrichen mit ihren Beiträgen den Aufruf zu Einheit gegen Extremismus und Spaltung.

Bürgermeister Dr. Daniell Bastian eröffnete die Versammlung und betonte in seiner Ansprache, wie wichtig es ist, demokratische Werte aktiv im Alltag zu leben. Seine Worte gaben den Ton für die anschließenden Diskussionen am Nachmittag vor.

Die lokale Aktivistin Johanna Wurzel richtete sich anschließend an die Menge und lobte Seligenstadt als Vorbild für weltoffenes Denken und die Unterstützung benachteiligter Gruppen. Sie rief die Anwesenden dazu auf, sich für Zusammenhalt statt Spaltung zu entscheiden und Intoleranz in jeder Form entschlossen entgegenzutreten.

Auch Hessens Innenminister Prof. Dr. Peter Beuth sprach bei der Kundgebung. Er warnte vor den ernsthaften Bedrohungen, denen die Demokratie durch Extremismus ausgesetzt sei, und mahnte demokratische Parteien, keine Kompromisse mit extremistischen Gruppen einzugehen. Nach seinem Beitrag trug sich Beuth als symbolische Geste der Unterstützung in das Goldene Buch der Stadt Seligenstadt ein.

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Zwischen den Reden sorgten die lokalen Musiker Elke Hüfner, Johannes Wallbaum und Salar Baygan mit Liedern für musikalische Untermalung, die die Themen Solidarität und Zusammengehörigkeit des Tages aufgriffen.

Die Kundgebung brachte Bürgerinnen und Bürger aus drei Kommunen zusammen, um ihr Bekenntnis zu demokratischen Grundwerten zu erneuern. Mit Reden, Musik und öffentlicher Teilhabe machte die Veranstaltung deutlich, wie dringend es bleibt, Extremismus entgegenzutreten und Toleranz in der Region zu fördern.

Quelle