58 Jahre lebendige Freundschaft: Mühlheim und Saint-Priest blicken nach vorn
Klaus Trommler58 Jahre lebendige Freundschaft: Mühlheim und Saint-Priest blicken nach vorn
Mühlheim am Main und Saint-Priest feiern 2024 58 Jahre Städtepartnerschaft
Die 1966 offiziell besiegelte Verbindung zwischen den beiden Städten bleibt dank jahrzehntelanger kultureller und bildungspolitischer Austauschprogramme lebendig. Eine neue Koordinatorin hat nun die Verantwortung übernommen, um die Partnerschaft weiter zu stärken und auszubauen.
Das Partnerschaftsabkommen zwischen Mühlheim am Main und Saint-Priest wurde am 20. Mai 1966 von den Bürgermeistern Charles Ottina und Werner Grasmück unterzeichnet. Seither hat sich die Verbindung durch regelmäßige Besuche, Schulprojekte und gemeinsame Veranstaltungen gefestigt. Seit Beginn des Schüleraustauschprogramms haben insgesamt 1.247 Schülerinnen und Schüler aus Mühlheimer Schulen daran teilgenommen.
Die COVID-19-Pandemie unterbrach zwar geplante Treffen in den Jahren 2020 und 2021, doch die Partnerschaft hielt stand. Im November 2023 bekräftigten die Bürgermeister Gilles Gascon und Dr. Alexander Krey bei einem offiziellen Treffen ihr Engagement für die Städtefreundschaft.
Eleonore Blöcher hat fast sechs Jahrzehnte lang eine Schlüsselrolle bei der Pflege dieser Beziehung gespielt. Als langjähriges Mitglied des Vereins Freunde Mühlheim/Saint-Priest prägte ihre Herzlichkeit und ihr Einsatz die Verbindung zwischen den Städten nachhaltig.
Seit dem 15. Januar 2024 hat Gudrun Monat die Position der neuen Städtepartnerschafts-Koordinatorin in Mühlheim übernommen. Ihre Aufgabe ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, die Freundschaft mit Saint-Priest aktiv zu leben, und neue Ideen für künftige Austauschprojekte zu entwickeln. Besonders im Fokus stehen die Einbindung junger Menschen sowie die Vertiefung der Kontakte zwischen Bürgerschaft, Vereinen und lokalen Unternehmen.
Nach 58 Jahren entwickelt sich die Partnerschaft zwischen Mühlheim am Main und Saint-Priest weiter. Mit der neuen Koordinatorin wollen die Städte den Austausch intensivieren und mehr Einwohner in grenzüberschreitende Aktivitäten einbinden. Die Zukunft der Verbindung liegt darin, neue Brücken zu schlagen – ohne dabei die bewährten Traditionen aus den Augen zu verlieren.






