70.000 Euro im Gepäck: Niederländer fliegen mit Schmuggelversuch an deutscher Grenze auf
Jacob Fiebig70.000 Euro im Gepäck: Niederländer fliegen mit Schmuggelversuch an deutscher Grenze auf
Zwei Niederländer sind aufgeflogen, als sie versuchten, 70.000 Euro unerklärt aus Deutschland zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025 an einer Grenzkontrollstelle. Die Bundespolizei stoppte die beiden Männer bei einer Routinekontrolle.
Die 35- und 36-jährigen Männer reisten mit drei weiteren Erwachsenen und einem Kind. Einer trug 50.000 Euro in einer Umhängetasche bei sich, der andere 20.000 Euro in einer ähnlichen Tasche. Die Zollbehörden beschlagnahmten das gesamte Bargeld in Höhe von 70.000 Euro und leiteten ein Verwaltungsverfahren ein, da die Männer die Mitführung des Geldes nicht deklariert hatten.
Nach deutschem Recht müssen Reisende, die das Land betreten oder verlassen, Bargeldbeträge von 10.000 Euro oder mehr anmelden. Die Regelung gilt für Bargeld sowie gleichwertige Zahlungsmittel. Eine Deklaration ist verpflichtend, allerdings ist keine vorherige Genehmigung erforderlich, um unbegrenzte Summen mitzuführen – vorausgesetzt, sie werden ordnungsgemäß gemeldet.
Die Vorschrift dient der Verhinderung illegaler Geldbewegungen und der Bekämpfung von Straftaten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Die beschlagnahmten Gelder bleiben bis zur Klärung des Falls sichergestellt. Den Männern drohen nun Strafen wegen unterlassener Deklaration. Die Behörden setzen weiterhin auf strenge Kontrollen, um Finanzkriminalität an den Grenzen einzudämmen.
