19 April 2026, 02:35

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Papier mit einem Kranz aus grünen Blättern und roten Früchten, beschriftet mit "House & Garden Magazine, Januar 1908" oben.

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Jährlich am 8. November wird der Internationale Tag der Putzfrau begangen – ein Feiertag, der die harte Arbeit von Reinigungskräften weltweit würdigt. Initiiert wurde er 2004 von der deutschen Bibliothekarin und Autorin Gesine Schulz.

Das Datum ehrt Karo Rutkowsky, eine fiktive Putzfrau, die Schulz erschaffen hatte – und zugleich deren Geburtstag. Im Laufe der Zeit etablierten sich auch alternative Bezeichnungen wie Welttag der Putzfrau oder Tag der Wertschätzung für Reinigungskräfte.

Der 8. November teilt sich mit weiteren Gedenktagen, darunter dem Welttag der Stadtplanung und dem Nationalen Cappuccino-Tag in den USA. Allein in Deutschland arbeiten rund 600.000 Menschen in Vollzeit im Reinigungsgewerbe, weitere 100.000 sind in Teilzeit oder freiberuflich tätig.

Viele Unternehmen zeigen ihre Anerkennung, indem sie ihren Reinigungskräften eine weiße Rose überreichen. Der Tag lenkt zudem den Blick auf die Herausforderungen des Berufs – besonders für Beschäftigte in informellen oder schlecht regulierten Arbeitsverhältnissen. Trotz wachsender Bekanntheit strich Wikipedia den Feiertag am 6. Dezember 2011 aus seiner Liste der Gedenktage.

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Gesine Schulz setzt sich weiterhin für die Verbreitung des Tages ein und informiert über ihre Website und ihren Blog. Der Internationale Tag der Putzfrau rückt eine oft übersehene Berufsgruppe ins Rampenlicht und fordert bessere Anerkennung sowie Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte weltweit. Die Tradition der weißen Rose bleibt dabei ein einfaches, aber bedeutungsvolles Zeichen des Dankes.

Quelle