Aiwanger kritisiert EU-Klimapolitik: "Peinlich, dass Manager protestieren müssen"
Klaus TrommlerAiwanger kritisiert EU-Klimapolitik: "Peinlich, dass Manager protestieren müssen"
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 große deutsche Unternehmen in ihrer Kritik an der Klimapolitik der EU. Er bezeichnete es als „peinlich“, dass sich Spitzenmanager genötigt sähen, einen Brief an die EU-Kommission zu richten.
Aiwanger forderte, die EU müsse regulatorische Hürden abbauen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Als wachsende finanzielle Belastung für die Wirtschaft nannte er die gestiegene CO₂-Abgabe, die mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne liege.
Der Minister behauptete zudem, Europa falle wegen des starken Fokus auf den Green Deal und die CO₂-Politik zurück. Die Ziele der Lissabon-Strategie seien verfehlt worden, was den Kontinent in eine ungünstige Position bringe.
Die CO₂-Abgabe hat die Kosten für Unternehmen in ganz Europa in die Höhe getrieben. Aiwangers Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen wirtschaftlichen Prioritäten und Klimazielen. Die Debatte darüber, wie diese Interessen in Einklang zu bringen sind, dauert an.






