BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und zieht sich aus der Produktion zurück
Klaus TrommlerBASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und zieht sich aus der Produktion zurück
BASF schließt Verkauf seiner Hydrosulfit-Sparte an Silox ab
BASF hat den Verkauf seiner Hydrosulfit-bezogenen Vermögenswerte an das Unternehmen Silox abgeschlossen. Die Vereinbarung folgt auf die Entscheidung von BASF, die Hydrosulfit-Produktion am Standort Ludwigshafen einzustellen. Silox, ein Spezialist für Reduktions- und Bleichmittel, übernimmt nun zentrale Betriebsstätten sowie geistiges Eigentum.
Die Transaktion umfasst eine Reihe von Vermögenswerten, darunter Produktionsanlagen, technisches Know-how und Markenrechte. BASF hatte zuvor angekündigt, die Herstellung von Hydrosulfiten im Rahmen einer umfassenden Portfolioüberprüfung einzustellen. Dennoch wird das Unternehmen am Standort Ludwigshafen weiterhin andere anorganische Chemikalien wie Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze produzieren.
Silox, mit über 70 Jahren Branchenkenntnis, betreibt Standorte in Belgien, Indien und Kanada. Die Übernahme festigt die Position des Unternehmens als führender Anbieter von Produkten auf Natriumhydrosulfit-Basis. Diese Chemikalien spielen eine entscheidende Rolle in der Textilfärbung und der Papierbleiche.
Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer der Silox-Gruppe, betonte die Bedeutung des Deals. Er erklärte, dieser stärke das Engagement des Unternehmens für die Papier- und Textilbranche. Zudem verbessere die Übernahme die Fähigkeit von Silox, hochwertige Hydrosulfite weltweit anzubieten.
Die Transaktion sichert Silox eine Schlüsselrolle auf dem globalen Hydrosulfit-Markt. BASF wird sich unterdessen auf die verbleibende Produktion anorganischer Chemikalien in Ludwigshafen konzentrieren. Der Übergang gewährleistet die kontinuierliche Versorgung der Industrien, die auf diese essenziellen Chemikalien angewiesen sind.






