19 April 2026, 14:36

Berlin fördert elf neue Stadtteile ab 2028 mit Quartiersmanagement-Programm

Ein abgenutztes Buch mit einer offenen Seite, die eine detaillierte Karte von Berlin zeigt, einschließlich Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, zusammen mit Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Berlin fördert elf neue Stadtteile ab 2028 mit Quartiersmanagement-Programm

Berlin erweitert seine Unterstützung für benachteiligte Stadtteile mit einer umfassenden Aktualisierung seiner städtischen Entwicklungsstrategie. Ab 2028 kommen elf neue Gebiete zum Quartiersmanagement-Programm der Stadt hinzu, sodass sich die Gesamtzahl der geförderten Bezirke auf 24 erhöht. Mit diesem Schritt sollen soziale Herausforderungen durch gezielte Fördermittel und gemeindegeführte Projekte angegangen werden.

Die Erweiterung folgt dem schrittweisen Auslaufen der vollen Förderung für 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete bis Ende 2027. Einige dieser auslaufenden Stadtteile behalten jedoch eine Grundförderung im Rahmen des reduzierten Programms "Quartiersmanagement Light". Diese Umverteilung ermöglicht es, Ressourcen in neue Bezirke zu lenken, die dringenden sozialen und infrastrukturellen Bedarf aufweisen.

Zu den elf neu ausgewählten Gebieten zählen der Nauener Platz und der Südpark in Mitte, der Askanische Platz in Friedrichshain-Kreuzberg sowie weitere Standorte in der Stadt. Jeder dieser Stadtteile wird als "Quartiersmanagement-Gebiet" ausgewiesen und in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" integriert. Dieser Status eröffnet den Zugang zu umfassenden Mitteln für Infrastrukturverbesserungen und sozialintegrative Maßnahmen.

Bürgerinnen und Bürger in diesen Bezirken erhalten mehr Mitspracherecht bei der lokalen Entwicklung. Die Pläne werden in Zusammenarbeit mit Gemeinschaftsinitiativen, kommunalen Behörden und weiteren Akteuren erarbeitet. Dieser Ansatz baut auf einem langjährigen Engagement auf: Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert, um 50 Berliner Stadtteile zu stabilisieren.

Die Erweiterung stellt den 24 geförderten Gebieten zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und soziale Vorhaben zur Verfügung. Durch die Einbindung der Anwohner in Entscheidungsprozesse strebt der Senat an, lokale Herausforderungen wirksamer zu bewältigen. Die Änderungen treten 2028 in Kraft und markieren eine neue Phase in Berlins Strategie für sozialen Zusammenhalt und gemeindegetragene Entwicklung.

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