Berlin triumphiert in fast allen Sportarten – nur der Fußball bleibt stumm
Klaus TrommlerBerlin triumphiert in fast allen Sportarten – nur der Fußball bleibt stumm
Berlin dominiert den deutschen Sport – nur nicht im Fußball
Während die Hauptstadt in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey glänzt, bleibt der große Fußballerfolg weiter aus. Die jüngsten Triumphe Berliner Teams erstrecken sich über mehrere Ligen, doch ein Bundesliga-Titel bleibt unerreicht.
Die BR Volleys sicherten sich mit einem deutlichen Auswärtssieg in Lüneburg ihre zehnte Meisterschaft in Folge im Männer-Volleyball. Die konstante Leistung des Teams hält sie seit einem Jahrzehnt an der Spitze und festigt Berlins Ruf in dieser Sportart.
Im Handball zogen die Füchse Berlin ins Halbfinale der Champions League ein und ergänzten damit die wachsende Liste europäischer Erfolge der Stadt. Unterdessen bereitet sich Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga auf die Playoffs vor – mit dem Ziel, die eigene Siegesserie fortzusetzen.
Auch im Eishockey zeigt sich die Dominanz der Hauptstadt: Das Berliner Team holte sich zum fünften Mal in sechs Jahren den nationalen Titel. Diese Erfolgsbilanz offenbart ein Muster: Viele dieser Vereine verbinden stabile Führung mit langfristiger Planung.
Doch im Fußball sieht die Lage anders aus. Hertha BSC wird den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga kaum schaffen, während Union Berlin zwar vor dem Abstieg sicher ist, aber noch nie in Reichweite einer Meisterschaft war. Der letzte Fußball-Titel der Stadt liegt 95 Jahre zurück – eine Durststrecke, deren Ende nicht in Sicht ist.
Berliner Sportteams beherrschen fast jede Liga – nur nicht den Fußball. Mit wiederholten Titeln in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey beweisen die Hauptstädter ihre Stärke durch kontinuierliche Führung. Doch die lange Wartezeit auf einen Bundesliga-Pokal geht weiter.






