25 June 2026, 10:22

Berliner Palliativmediziner vor Urteil: 15-facher Mordvorwurf und ein rätselhaftes Schweigen

Mordprozess gegen Palliativarzt nähert sich dem Ende

Berliner Palliativmediziner vor Urteil: 15-facher Mordvorwurf und ein rätselhaftes Schweigen

Der Mordprozess gegen einen 41-jährigen Palliativmediziner in Berlin nähert sich seinem Abschluss. Seit Juli 2025 steht der Angeklagte vor Gericht und sieht sich schweren Vorwürfen der Staatsanwaltschaft ausgesetzt. Ihm wird vorsätzliche Tötung aus niedrigen Beweggründen in 15 Fällen zur Last gelegt.

Der Fall begann mit der Festnahme des Beschuldigten Anfang August 2024. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft. Im Rahmen der Ermittlungen fand Ende April eine Exhumierung statt, um weitere Beweismittel zu sichern.

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Heute wird das Gericht ein psychiatrisches Gutachten hören, das die Persönlichkeit des Angeklagten und seine Schuldfähigkeit bewertet. Im Anschluss könnte die Beweisaufnahme abgeschlossen werden. Bisher hat der Angeklagte nicht signalisiert, ob er sich zu den Vorwürfen vor Gericht äußern wird.

Parallel zum Prozess prüfen die Behörden 76 weitere Fälle, die mit dem Arzt in Verbindung stehen könnten. Die Plädoyers könnten bereits am Montag, dem 29. Juni, beginnen.

Der Prozess dauert nun fast ein Jahr an, in dem die Staatsanwaltschaft schwere Anklagepunkte vorgebracht hat. Das anstehende Gutachten und der mögliche Abschluss der Beweisaufnahme markieren entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem Urteil. Sollte es keine weiteren Verzögerungen geben, wird das Gericht anschließend in die Schlussplädoyers übergehen.

Quelle