24 March 2026, 18:33

Betrüger nutzen "Schock-Anrufe" gegen Senioren in Weiterstadt-Gräfenhausen

Eine alte Werbung mit einem Mann in einem weißen Kittel und Stethoskop, der einen ernsten Gesichtsausdruck hat, mit fetter Schrift, die "Notfallmedizinischer Verzeichnis" lautet.

Betrüger nutzen "Schock-Anrufe" gegen Senioren in Weiterstadt-Gräfenhausen

Polizei warnt vor Anstieg betrügerischer "Schock-Anrufe" in Weiterstadt-Gräfenhausen

Die Polizei hat vor einer Zunahme sogenannter "Schock-Anrufe" gewarnt, die sich gezielt gegen ältere Bewohner im Raum Weiterstadt-Gräfenhausen richten. Betrüger geben sich als Ärzte aus und behaupten, ein Angehöriger leide an Krebs und benötige dringend Geld für eine Behandlung. Mindestens ein Opfer hat bereits Bargeld nach einem solchen Anruf übergeben.

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Der Betrug flog am Mittwoch, dem 23. April, auf, als mehrere Anwohner verdächtige Telefonate meldeten. Die Anrufer gaben sich als medizinisches Personal aus und erfanden eine erfundene gesundheitliche Notlage, in die ein Familienmitglied verwickelt sein sollte. Durch die Ausnutzung von Angst und Zeitdruck setzten sie ihre Opfer unter Druck, sofort Bargeld zu übergeben.

Ein Opfer in Weiterstadt-Gräfenhausen fiel auf die Masche herein und übergab einem Abholer Geld. Zeugen beschrieben den Mann als schlank, etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß, mit einer Wollmütze, dunklen Sonnenbrillen, einem Pullover und dunklen blauen Hosen bekleidet. Die Polizei bittet alle, die diese Person gesehen oder in der Wingertstraße verdächtige Aktivitäten bemerkt haben, sich zu melden.

Die Behörden betonen, dass die Betrüger immer wieder dieselben Tricks anwenden. Sie zielen gezielt auf ältere Menschen ab, da sie wissen, dass Schock und Sorge das Urteilsvermögen trüben können. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, niemals auf Grundlage eines unerwarteten Anrufs Geld oder Wertgegenstände zu übergeben.

Verdächtige Vorfälle können unter der Nummer +49 6151 / 969 - 0 bei der Polizei gemeldet werden.

Die Täter setzen auf Täuschung und emotionale Manipulation, um schutzbedürftige Personen zu bestohlen. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Polizei erinnert daran, dringende finanzielle Forderungen stets zunächst mit vertrauten Familienmitgliedern abzuklären. Personen mit Hinweisen werden aufgefordert, die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.

Quelle