Brandenburgs Regierung neu aufgestellt: SPD und CDU bilden überraschendes Bündnis
Leonhard PreißBrandenburgs Regierung neu aufgestellt: SPD und CDU bilden überraschendes Bündnis
Brandenburgs Landesregierung wird nach dem Scheitern der SPD-BSW-Koalition im Januar grundlegend umgebildet. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nun ein neues Bündnis mit der CDU geschmiedet, das zu weitreichenden Veränderungen in den Schlüsselressorts führt.
Die bisherige Koalition aus SPD und BSW war zu Beginn dieses Jahres zerbrochen. Daraufhin nahm Woidke Verhandlungen mit der CDU auf, um eine neue Regierung zu bilden. Im Rahmen der Neuaufstellung entsteht ein sogenanntes "Superministerium", das die Bereiche Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration unter einer einzigen Führung zusammenfasst.
Der bisherige Innenminister Brandenburgs, René Wilke, übernimmt die Leitung dieses erweiterten Ressorts. Neben dieser neuen Aufgabe bleibt er zudem für Soziales zuständig. Unterdessen hat Britta Müller, die im alten Bündnis als Gesundheitsministerin amtierte, ihren Austritt aus der BSW-Partei bekannt gegeben. Als Grund nannte sie die Konzentration auf ihre verbleibenden Amtsgeschäfte, bevor sie sich vollständig aus der Politik zurückzieht.
Daniel Keller, der SPD-Wirtschaftsminister, wechselt im Zuge der Umbildung ins Finanzressort. Diese Anpassungen folgen der Auflösung von Müllers Position nach dem Koalitionsbruch im Januar 2026.
Die neue SPD-CDU-geführte Landesregierung tritt nun mit einem umgestalteten Kabinett an. Wilkes erweitertes Ministerium bündelt mehrere Politikfelder, während Keller die Finanzverantwortung übernimmt. Müllers Rückzug aus Partei und Amt markiert das Ende ihrer Amtszeit in der vorherigen Regierung.






