06 May 2026, 05:49

Bundesbauministerium kürzt Haushalt um eine Milliarde Euro – Wohngeldreform löst Streit aus

Gruppe von Menschen, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus" tragen, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Bundesbauministerium kürzt Haushalt um eine Milliarde Euro – Wohngeldreform löst Streit aus

Das Bundesbauministerium plant, seinen Haushalt um eine Milliarde Euro zu kürzen. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, die Lücken im Bundeshaushalt zu schließen. Finanzminister Lars Klingbeil treibt dabei die Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin voran. Im Mittelpunkt der Änderungen steht die Umgestaltung der Wohngeldzahlungen, was unter Politikern und Wohnungsbauverbänden eine Debatte ausgelöst hat.

Finanzminister Lars Klingbeil hat deutlich gemacht, dass die Regierung die Ausgaben straffen muss, um den Haushalt auszugleichen. Das von der SPD-Politikerin Verena Hubertz geführte Bundesbauministerium wird sein Sparziel durch eine Reform der Wohngeldvergabe erreichen.

Ina Scharrenbach, Bauministerin von Nordrhein-Westfalen und CDU-Mitglied, fordert tiefgreifendere Reformen. Sie schlug vor, die gesetzliche Pflicht zu schriftlichen Formularen im Bundeswohnungsrecht abzuschaffen – eine Regelung, die ihr Bundesland jährlich 2,2 Millionen Euro kostet. Scharrenbach bestehe zudem auf eine grundlegende Neugestaltung des Wohngeldsystems statt bloßer Sparmaßnahmen.

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Kritik kommt von den Oppositionsparteien. Sahra Mirow, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, warnte, dass Kürzungen beim Wohngeld mehr Menschen in die Obdachlosigkeit treiben würden. Unterdessen plädierte Mayra Vriesema von den Grünen für strengere Mietpreisbremse und argumentierte, dass dies den Bedarf an staatlicher Wohnungsförderung von vornherein verringern würde.

Die geplanten Kürzungen werden die Wohngeldzahlungen neu gestalten, wobei das Ministerium eine Milliarde Euro einsparen will. Die Abgeordneten bleiben uneins über den besten Weg – einige drängen auf strukturelle Reformen, andere warnen vor negativen Folgen. Die Änderungen treten im Rahmen der umfassenden Bemühungen der Regierung zur Stabilisierung der Bundesfinanzen in Kraft.

Quelle