Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten
Betty BruderChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten demnach immer häufiger die bestehenden Beschränkungen – mit Gefahren für Fußgänger. Die Initiative fordert nun rasches Handeln, um die Problematik in den Griff zu bekommen.
In einer aktuellen Pressemitteilung wies die IWW auf die verschärfte Lage in der Fußgängerzone hin. Vorgeschlagen wurde ein gemeinsames Treffen aller Beteiligten, um Lösungsansätze zu erarbeiten. Zudem appellierte der Verband an die lokalen Behörden und die Polizei, aktiv zu werden – etwa durch Aufklärungskampagnen und konsequentere Kontrollen.
Seitens des Landkreises hieß es auf Anfrage, die Polizei habe bereits in einer vorherigen Sitzung zugesagt, die Streifenpräsenz zu erhöhen. Die verstärkten Kontrollen sollen in der kommenden Woche starten. Bußgelder, die im Rahmen der verschärften Überwachung verhängt werden, werden vom Ordnungsamt des Landkreises Wolfenbüttel bearbeitet.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt zwar die polizeilichen Sensibilisierungsmaßnahmen, betont jedoch, dass die Durchsetzung der Verkehrsregeln in der Verantwortung der Polizei liege. Parallel arbeitet die Stadtverwaltung an einer Anpassung der Verkehrsregelungen, um Lieferzeiten und erlaubte Radfahrzeiten besser aufeinander abzustimmen.
Der Vorstoß der IWW zeigt Wirkung: Die Polizei stockt die Kontrollen in der Fußgängerzone auf, und die Stadt passt ihre Verkehrsregeln an, um die Sicherheit zu verbessern. Bußgelder aus den verstärkten Kontrollen werden vom Ordnungsamt des Landkreises verarbeitet.






