16 March 2026, 16:38

Commerzbank steigt nach UniCredit-Übernahmeangebot an die DAX-Spitze

Ein Börsenchart mit weißem Hintergrund, Text oben und roten und grünen Pfeilen, die eine mögliche Marktwende anzeigen.

Commerzbank steigt nach UniCredit-Übernahmeangebot an die DAX-Spitze

Gemischte Entwicklungen an der Frankfurter Börse – Commerzbank nach UniCredit-Übernahmeangebot im Aufwind

An der Frankfurter Börse zeigte sich am Montag ein uneinheitliches Bild, wobei die Commerzbank nach dem Übernahmeangebot der UniCredit die Gewinnerliste anführte. Auch der Euro legte gegenüber dem Dollar zu und notierte am Nachmittag bei 1,1478 US-Dollar. Gleichzeitig hielten hohe Ölpreise die Anleger in Atem und sorgten für Unsicherheit.

Die UniCredit hatte am 16. März 2026 ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Commerzbank vorgelegt. Der Kurs für Commerzbank-Aktien wurde dabei auf 30,80 Euro pro Stück festgesetzt – ein Aufschlag von 4 %. Als Gegenleistung bot die UniCredit 0,485 eigene Aktien je Commerzbank-Aktie an. Nach Bekanntwerden der Offerte stieg der Commerzbank-Kurs um etwa 7 % auf 31,75 Euro und sicherte sich damit die Spitzenposition im Aktienindex.

Am Devisenmarkt gewann der Euro an Boden und kletterte auf 1,1478 US-Dollar, während der Dollar auf 0,8712 Euro nachgab. Der Goldpreis gab leicht nach und lag am Nachmittag bei 5.021 US-Dollar pro Unze.

Die Anleger blieben vorsichtig, da die hohen Ölpreise Sorgen vor branchenbezogenen Auswirkungen schürten. Zyklische Sektoren wie Chemie, Luftfahrt und Automobil könnten in den kommenden Quartalen mit gedämpften Finanzkennziffern rechnen. Zudem trug das am Freitag auslaufende Termingeschäft zur Nervosität bei und könnte zu Umschichtungen in den Portfolios führen.

Unter den Einzelwerten verzeichneten Bayer, Heidelberg Materials und Rheinmetall Kursgewinne. Am unteren Ende des Index hatten Scout24, Zalando und Brenntag zu kämpfen.

Der Kursanstieg der Commerzbank nach dem Übernahmeangebot der UniCredit festigte ihre Position im Index. Die Stärke des Euro und der leichte Rückgang des Goldpreises prägten den Montagshandel. Angesichts der nach wie vor hohen Ölpreise und der auslaufenden Termingeschäfte dürfte die Marktvolatilität in naher Zukunft anhalten.

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