27 March 2026, 04:37

Deutsch-israelischer Jugendaustausch in Offenbach schafft grenzüberschreitende Freundschaften

Eine große Wand zeigt verschiedene Bilder, einen gelben Stuhl, israelische Regierungsflaggen mit Stangen, eine Tafel mit dem Text "Bring Them Home Now", einen montierten Bildschirm, Deckenleuchten und andere Gegenstände.

Deutsch-israelischer Jugendaustausch in Offenbach schafft grenzüberschreitende Freundschaften

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Kürzlich fand in Offenbach ein deutsch-israelischer Jugendaustausch statt, bei dem 20 junge Menschen eine Woche lang gemeinsam Aktivitäten erlebten. Die von lokalen Behörden unterstützte Veranstaltung hatte zum Ziel, die Beziehungen zwischen beiden Ländern durch kulturelle und soziale Begegnungen zu vertiefen. Organisatoren und Vertreter der Kommune kamen zusammen, um den Erfolg der Initiative zu feiern und ihre Rolle bei der Förderung grenzüberschreitender Freundschaften zu würdigen.

Veranstaltet wurde der Austausch von Pfadfindern der Freien Evangelischen Gemeinde (FeG) in Rödermark sowie christlichen Pfadfindergruppen aus Dreieich und Langen. Elf deutsche Gastgeber begrüßten neun israelische Teilnehmer zu einem abwechslungsreichen Programm, das eine Kanutour, eine geführte Stadtrundfahrt durch Frankfurt und ein geselliges Grillfest mit Singen umfasste. Auch ein Besuch im Jüdischen Museum Frankfurt stand auf dem Plan.

Carsten Müller, Kreistagsabgeordneter, und Thomas Mörsorf, Leiter des Amts für Kultur, Heimat und Europa, besuchten die Veranstaltung, um die Teilnehmenden kennenzulernen und mehr über das Projekt zu erfahren. Mörsorf hob die Nell-Breuning-Schule in Rödermark als wichtigen Motor für deutsch-israelische Begegnungen hervor und betonte deren langjähriges Engagement in diesem Bereich. Der Kreis Offenbach leistete wesentliche Unterstützung, etwa durch organisatorische Hilfestellung und finanzielle Förderung, um den reibungslosen Ablauf des Austauschs zu gewährleisten.

Antje Grimberg von der Abteilung "Förderung von Jugend und Frühe Hilfen" unterstrich den Wert des direkten Dialogs und der engen Begegnung. Solche persönlichen Kontakte trügen dazu bei, nachhaltige Verbindungen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schaffen, erklärte sie. Im Mittelpunkt des Austauschs standen gegenseitiges Verständnis, Respekt und die Pflege von Freundschaften über kulturelle Grenzen hinweg.

Das einwöchige Programm brachte Teilnehmende zwischen 15 und 22 Jahren zusammen und bot ihnen eine Mischung aus Abenteuer, Lernen und gesellschaftlichem Engagement. Durch die Kombination von Kulturbesuchen und Teamaktivitäten sollte der Austausch Vorurteile abbauen und langfristige Verbindungen fördern. Organisatoren und lokale Verantwortliche äußerten die Hoffnung, dass solche Initiativen in der Region weiter wachsen werden.

Quelle