Deutsche Bahn setzt 44 mobile Teams für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Leonhard PreißDeutsche Bahn setzt 44 mobile Teams für schnellere Bahnhof-Reparaturen ein
Die Deutsche Bahn startet eine neue Initiative, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Kern des Plans ist der Einsatz von 44 mobilen Instandhaltungsteams, die flexibler und effizienter auf Mängel reagieren sollen. Ziel ist es, die Sauberkeit, Sicherheit und das allgemeine Erscheinungsbild der Bahnhöfe bundesweit zu verbessern.
Jedes der 44 mobilen Teams wird aus etwa fünf Mitarbeitenden bestehen. Insgesamt kommen so rund 200 neue Kräfte zum bestehenden Netzwerk von etwa 400 Bahnhofs- und Gebäudekontrolleuren hinzu. Die Teams werden sowohl kleinere als auch größere Reparaturen vor Ort durchführen – von der Behebung beschädigter Glasscheiben über die Beseitigung von Graffiti bis hin zur Instandsetzung defekter Anlagen.
Die mobilen Einheiten übernehmen zudem umfangreichere Reparaturarbeiten, insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der großen Ballungsräume. Ein Pilotprojekt in Regionen wie Niedersachsen habe bereits positive Ergebnisse geliefert, hieß es. Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn und betonte, dass die neuen Teams schnellere Reparaturen und sichtbare Verbesserungen für die Kundschaft ermöglichen würden.
Die Deutsche Bahn plant, im Jahr 2026 mehr als 50 Millionen Euro in zusätzliches Personal und technische Maßnahmen zu investieren. Diese Mittel sollen die Aufwertung des Zustands und der Optik der Anlagen weiter vorantreiben. Die mobilen Teams werden standortübergreifend in ganz Deutschland im Einsatz sein. Ihre Arbeit soll das Reiseerlebnis für Fahrgäste spürbar verbessern. Die zusätzlichen Kräfte und Ressourcen zielen darauf ab, dass die Bahnhöfe stets gut instand gehalten und optisch ansprechend bleiben.






