Deutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt nach gescheiterten Verhandlungen
Leonhard PreißDeutschland und Frankreich beenden ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt nach gescheiterten Verhandlungen
Deutschland und Frankreich haben beschlossen, ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt zu beenden. Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron gaben die Entscheidung vergangenen Freitag bekannt. Der Schritt folgt auf monatelange festgefahrene Verhandlungen zwischen den Rüstungsindustrien beider Länder.
Die Entscheidung fiel nach einem Vermittlungsversuch zwischen Merz und Macron. Beide Staatschefs hatten wiederholt versucht, mit den beteiligten Unternehmen eine gemeinsame Lösung zu finden. Trotz dieser Bemühungen konnten die Konflikte nicht beigelegt werden.
Die beiden Länder werden ihre weitere Verteidigungskooperation dennoch aufrechterhalten. Der Kern des Future Combat Air System (FCAS) wird wie geplant fortgeführt. Merz hat die Entscheidung, das Kampfflugzeugprogramm der sechsten Generation aufzugeben, öffentlich verteidigt.
Die Einigung beendet eine langjährige Pattsituation und eröffnet den Industriepartnern neue Möglichkeiten, alternative Wege für die Entwicklung moderner Kampfflugzeuge zu erkunden.
Das gemeinsame Kampfflugzeugprogramm ist damit offiziell eingestellt. Deutschland und Frankreich werden sich auf andere Aspekte ihrer Verteidigungspartnerschaft konzentrieren. Das FCAS-Projekt bleibt bestehen und sichert die weitere Zusammenarbeit in anderen Bereichen.






