26 March 2026, 00:33

Dietzenbachs Spessart-Viertel plötzlich ohne Strom und Wärme – Bürgermeister leitet Strafverfahren ein

Eine Gruppe von Menschen, die eine Fahne mit der Aufschrift "Klimakrise ist eine Krise" tragen, geht eine Straße entlang, umgeben von Bäumen, Laternenmasten und Schildern, einem geparkten Fahrzeug in der Nähe und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Dietzenbachs Spessart-Viertel plötzlich ohne Strom und Wärme – Bürgermeister leitet Strafverfahren ein

Strom- und Wärmeversorgung in Dietzenbachs Spessart-Viertel plötzlich gekappt

Am 6. September wurden fünf Hochhäuser im Dietzenbacher Stadtteil Spessart ohne Vorwarnung von der Strom- und Wärmeversorgung abgeschnitten. Der Ausfall ließ die Bewohner ohne grundlegende Versorgung zurück und veranlasste die lokalen Behörden zu schnellem Handeln. Bürgermeister Dr. Dieter Lang hat inzwischen rechtliche Schritte gegen das verantwortliche Unternehmen, die FFM GmbH, eingeleitet.

Der Blackout begann am 6. September und betraf Hunderte Haushalte im Spessart-Viertel. Zu diesem Zeitpunkt hatte der örtliche Energieversorger EVD bereits ausstehende Forderungen in Höhe von rund 450.000 Euro gegen die FFM GmbH angemeldet.

Bürgermeister Dr. Dieter Lang reagierte umgehend auf die Krise. Bereits am 7. September erstattete er Strafanzeige gegen die FFM GmbH und verwies auf den Verdacht möglicher Straftaten im Zusammenhang mit der Abschaltung und dem Krisenmanagement des Unternehmens. Die Stadt hat zudem Unterstützungsangebote für Betroffene eingerichtet, darunter Beratungsstellen im Bildungshaus-Gemeinschaftszentrum und im Kundenservice der EVD.

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Die Anwohner müssen weiterhin mit Einschränkungen leben, während die Behörden den Fall aufklären. Die genauen Gründe für das Vorgehen der FFM GmbH bleiben unklar, da sich das Unternehmen bisher weder zu den Vorwürfen noch zur Anzeige des Bürgermeisters geäußert hat.

Seit Tagen sind viele Haushalte in Dietzenbach ohne grundlegende Versorgungsleistungen. Mit ausstehenden Rechnungen in Höhe von 450.000 Euro und einer offiziellen Strafanzeige hängt die weitere Entwicklung von rechtlichen und finanziellen Prüfungen ab. Betroffene können sich derweil an die eingerichteten Unterstützungsstellen wenden, während sich die Lage weiterentwickelt.

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