Dreieich erhöht Fördergelder für Tierheim in finanzieller Notlage
Dreieicher Stadtrat stockt finanzielle Unterstützung für örtliches Tierheim auf
Angesichts wachsender finanzieller Belastungen hat der Stadtrat von Dreieich seine Zuwendungen für das lokale Tierheim erhöht. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Einrichtung mit steigenden Kosten und einer zunehmenden Zahl abgegebener Haustiere zu kämpfen hat. Bürgermeister Martin Burlon bezeichnete das Tierheim als "absolute Priorität" für die Stadt.
Ab dem 1. Januar 2024 steigt der pro-Kopf-Beitrag Dreieichs für das Tierheim von 0,80 Euro auf 1,00 Euro. Durch diese Anpassung erhöht sich die jährliche Zahlung der Stadt um 8.500 Euro, sodass die Gesamtförderung für 2024 auf 42.260 Euro anwächst. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund von Warnungen, das Tierheim stehe wegen einer Zunahme an Hunden mit Verhaltensproblemen vor einer finanziellen Krise.
Zusätzlich hat die Stadt mehrjährige Investitionszuschüsse zugesagt, darunter Mittel für Gebäudesanierungen. Karin Eisenhauer, Leiterin des Amts für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung, wies darauf hin, dass auch benachbarte Kommunen ähnliche Unterstützungsmaßnahmen prüfen. Derzeit beteiligen sich sechs weitere regionale Partner – Dietzenbach, Rodgau, Mörfelden-Walldorf, Langen, Neu-Isenburg und Offenbach am Main – an der Finanzierung des Tierheims.
Neben öffentlichen Mitteln ist das Tierheim auf Spenden von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen angewiesen. Bürgermeister Burlon betonte das langfristige Engagement der Stadt, um die ausreichende Finanzierung der Einrichtung sicherzustellen.
Die erhöhten Zuwendungen sollen die finanzielle Notlage des Tierheims lindern und seine Kapazitäten zur Tierversorgung verbessern. Dank zusätzlicher Unterstützung durch Nachbarstädte und laufender Spenden wird erwartet, dass die Einrichtung ihre Arbeit stabilisieren kann. Die Änderungen treten sofort in Kraft, wobei der höhere Satz rückwirkend zum Jahresbeginn angewendet wird.






