Ebneter Kultursommer 2026: Barrierefrei, digital und früher als je zuvor
Klaus TrommlerEbneter Kultursommer 2026: Barrierefrei, digital und früher als je zuvor
Der Ebneter Kultursommer kehrt 2026 mit neuem Programm und barrierearmen Angeboten nach Freiburg zurück
Das Festival setzt auf ein frisches Programm und mehr Zugänglichkeit – erstmals werden ausgewählte Veranstaltungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) dolmetscht. Ziel ist es, kulturelle Vielfalt einem breiteren Publikum näherzubringen und dabei innovative Beteiligungsformate auszuprobieren.
In diesem Jahr findet der Kultursommer früher als üblich statt, und zwar von Freitag, dem 8. Mai, bis Sonntag, dem 21. Juni, um terminliche Überschneidungen mit der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft zu vermeiden. Der Großteil der Aufführungen und Aktivitäten wird in der Kulturscheune auf Schloss Ebnet, dem zentralen Veranstaltungsort, stattfinden.
Das Programm umfasst ein breites Spektrum an Kunstformen – von Konzerten über Lesungen bis hin zu Vorträgen. Ein thematischer Schwerpunkt liegt dieses Mal auf künstlicher Intelligenz. Neu ist auch, dass am 9. Juni ausgewählte Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschung angeboten werden – ein erster Schritt des Festivals in Richtung mehr Inklusion.
Die regionale Einbindung bleibt stark: Drei Freiburger Schulen beteiligen sich an einem Märchenprojekt, und in Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio des SWR entsteht eine weitere kreative Ebene im Programm.
Die Ausgabe 2026 setzt mit Gebärdensprachangeboten und einem angepassten Zeitplan neue Akzente. Durch Kooperationen mit Schulen und Medienstudios erweitert das Festival seine Reichweite weiter. Das Publikum darf sich auf ein sechs Wochen dauerndes Programm aus traditionellen und experimentellen Kulturformaten freuen.






