Egelsbachs Kampf gegen die Vandalismuswelle: Wer zerstört die Stadt?
Leonhard PreißEgelsbachs Kampf gegen die Vandalismuswelle: Wer zerstört die Stadt?
Egelsbach kämpft mit wachsender Vandalismuswelle nach Serie von Angriffen auf öffentliches Eigentum
Durch eine Reihe jüngster Vorfälle sieht sich Egelsbach mit einem zunehmenden Problem durch Sachbeschädigung konfrontiert. Graffiti, zerstörte Einrichtungen und mutwillige Verwüstungen zwingen die Stadt zu ständigen Reparaturen. Die lokalen Behörden rufen nun die Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Identifizierung der Verantwortlichen zu helfen.
Die jüngsten Vorfälle begannen Mitte Juni, als der Jugendfreizeitbereich zum Ziel wurde. Unbekannte besprühten den Tischtennistisch und die Mülleimer mit polizeifeindlichen Parolen und einem Hakenkreuz. Nur wenige Tage später, am Dienstag, dem 27. Juni, traf es den Klammerschnitzer-Brunnen: Die Pflanzkübel um den Brunnen wurden geflutet, und Bücher wurden ins Wasser geworfen, wodurch möglicherweise die Pumpe beschädigt wurde.
In ganz Egelsbach häufen sich Graffiti-Angriffe auf öffentliche Flächen, sodass das städtische Bauhof-Team stundenlang mit Reinigungs- und Malerarbeiten beschäftigt ist. Zudem musste das Team nach den jüngsten Zerstörungen auch den Brunnenbereich wiederherstellen. Bürgermeister Tobias Wilbrand appelliert an alle, die Hinweise haben, sich an die Polizeidienststelle in Langen zu wenden.
Sämtliche Fälle von Sachbeschädigung in der Stadt werden zur Anzeige gebracht. Den Tätern drohen strafrechtliche Konsequenzen, zudem müssen sie für die Reparaturkosten aufkommen.
Die Kommune hat nicht nur mit den finanziellen Belastungen durch die Schäden zu kämpfen, sondern auch mit den Einschränkungen für die Nutzung öffentlicher Räume. Die Behörden betonen, dass die Täter bei Ergreifung konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Die Bürger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend der Polizei zu melden.






