Eintracht Frankfurt setzt auf Sturm-Duo Burkardt und Kalimuendo für Bundesliga-Wende
Ottilie KreinEintracht Frankfurt setzt auf Sturm-Duo Burkardt und Kalimuendo für Bundesliga-Wende
Eintracht Frankfurt erwägt taktische Umstellung, um schwache Bundesliga-Saison zu beleben
Ein System mit zwei Stürmern könnte die Lösung sein, um die angeschlagene Bundesliga-Kampagne von Eintracht Frankfurt wieder auf Kurs zu bringen. Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo sollen die Offensive anführen. Die Änderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Team unter dem neuen Cheftrainer Albert Riera nach Beständigkeit sucht.
Burkardt, mit neun Toren in 14 Spielen Frankfurts bester Torschütze dieser Saison, ist erst kürzlich von einer vierwöchigen Wadenverletzung zurückgekehrt. Bisher startete er zweimal als alleinige Sturmspitze, könnte nun aber in einem überarbeiteten System an der Seite von Kalimuendo auflaufen. Die mögliche Partnerschaft der beiden findet Rückhalt bei Verteidiger Nnamdi Collins, der Kalimuendos eiskalte Abschlussqualitäten und dessen unermüdlichen Einsatz lobte.
Burkardt verbrachte elf Jahre beim FSV Mainz 05, bevor er im vergangenen Sommer zu Frankfurt wechselte. Seine Erfahrung und aktuelle Torgefährlichkeit machen ihn zum idealen Kandidaten für das geplante Duo im Sturm. Allerdings zeigen seine jüngsten Auftritte, dass er nach seiner Verletzung noch vorsichtig agiert – in einigen Spielen kam er erst spät als Einwechselspieler zum Zug.
Rieras Amtszeit hat bisher noch keine durchgehend überzeugenden Ergebnisse gebracht, sodass die Frankfurter in der Liga hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die taktische Neuausrichtung soll der bislang oft uninspiriert wirkenden Offensive neuen Schwung verleihen. Sollte die Umstellung greifen, könnten Burkardts Torinstinkt und Kalimuendos offensive Stärken der Mannschaft die nötige Schärfe verleihen.
Die geplante Systemänderung unterstreicht Frankfurts Dringlichkeit, die Saison noch zu wenden. Mit Burkardts Trefferquote und Kalimuendos Angriffspotenzial zeichnet sich ein klarer Weg ab. Ob der Wandel jedoch die erhoffte Besserung bringt, wird sich in den kommenden Spielen zeigen.






