19 April 2026, 16:32

EPG Baskets Koblenz baut mit neuem Trainer auf nachhaltigen Erfolg in der ProA

Eine Gruppe strahlender Männer in Basketballkleidung steht neben einem Podium mit Mikrofonen und einem Logo, einer hält einen Basketball, mit einem Vorhang im Hintergrund.

EPG Baskets Koblenz baut mit neuem Trainer auf nachhaltigen Erfolg in der ProA

EPG Baskets Koblenz formt seine Zukunft in der 2. Basketball-Bundesliga ProA neu

Nach zwei Spielzeiten im Abstiegskampf hat der Verein nun das Ziel, sich langfristig als ernstzunehmender Konkurrent zu etablieren. Die knappe Niederlage gegen Paderborn am 23. März 2023 zeigte sowohl die Fortschritte als auch die noch vor ihnen liegenden Herausforderungen.

Unter dem neuen Cheftrainer Stephan Dohrn hat das Team einen aggressiven, unterhaltsamen Spielstil entwickelt, der die Fans begeistert. Mit einem Sprung um sechs Plätze in der Tabelle im Vergleich zur Vorsaison belegt Koblenz nun Rang 10 – weit entfernt von der Abstiegszone, die einst eine ständige Bedrohung darstellte.

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Die Wende begann mit Dohrns Verpflichtung, der bereits als eines der größten Trainertalente im deutschen Basketball gilt. 2024 führte er die Dragons Rhöndorf zur Meisterschaft in der ProB und machte sich einen Namen als Architekt konkurrenzfähiger Mannschaften. Sein ehrgeiziges Ziel für Koblenz ist klar: Bis zur Saison 2028/29 soll der Verein unter die Top Vier vorrücken.

Spieler wie der Small Forward Jannis Sonnefeld verkörpern das neu gewonnene Selbstvertrauen des Teams. Sonnefeld blickt optimistisch auf die Chance, in dieser Saison den achten Platz zu erreichen – was die Teilnahme an den Playoffs bedeuten würde. Doch trotz der Fortschritte bleibt Sportdirektor Thomas Klein vorsichtig und setzt auf stetiges Wachstum statt auf schnellen Erfolg.

Die Fans zeigen sich begeistert von der neuen Identität der Mannschaft. Der schnellere, offensivere Spielstil verleiht den Spielen mehr Dynamik – selbst in hart umkämpften Niederlagen wie der gegen Paderborn. Zwar war die Niederlage ein Rückschlag, doch sie bestärkte die Überzeugung, dass Koblenz auf dem richtigen Weg ist.

Der Aufstieg vom Abstiegskandidaten zu einer respektablen Mittelfeldmannschaft markiert einen bedeutenden Wandel. Mit Dohrn an der Spitze und einem klaren Langzeitplan geht es nicht mehr nur ums Überleben – Koblenz baut an nachhaltigem Erfolg.

Der aktuelle zehnte Tabellenplatz ist ein echter Fortschritt, doch die Arbeit ist noch lange nicht getan. Ein Playoff-Einzug in dieser Saison bleibt möglich, doch der Fokus liegt auf schrittweiser Entwicklung. Wenn die aktuelle Dynamik anhält, könnte der Verein bald um höhere Platzierungen in der ProA mitspielen.

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