Erfurt kämpft mit neuer Welle von Fußball-Vandalismus an der Arnstädter Straße
Leonhard PreißErfurt kämpft mit neuer Welle von Fußball-Vandalismus an der Arnstädter Straße
Erfurt erlebt erneute Welle fußballbezogener Vandalenakte nach Aufkleben hunderter Aufkleber an der Arnstädter Straße
In Erfurt hat sich erneut eine Serie von Vandalenakten mit Fußballbezug ereignet, nachdem in der Nacht zum 26. März 2026 Hunderte Aufkleber entlang der Arnstädter Straße angebracht wurden. Der Vorfall folgte nur wenige Tage auf eine ähnliche Graffiti-Attacke auf eine Straßenbahn. Die Behörden ermitteln nun wegen Sachbeschädigung und der steigenden Kosten für die Beseitigung der Schäden.
Die Vandalenaktion verlief zwischen 23:00 Uhr und 23:15 Uhr am 26. März rasant: Unbekannte klebten mehrere hundert Fußball-Aufkleber an Laternenmasten, Stromkästen und andere öffentliche Flächen entlang der Arnstädter Straße. Der Vorfall ereignete sich nur zwei Tage, nachdem in derselben Stadt ein Straßenbahnwagen mit fußballbezogenem Graffiti besprüht worden war.
Die Polizei konnte später zwei 24-jährige Männer mit Vorstrafen in der Nähe des Tatorts ausfindig machen. Bei einer Durchsuchung wurden unbenutzte Aufkleber sichergestellt, bisher gab es jedoch keine Festnahmen. Die Beseitigung der Aufkleber wird voraussichtlich mehr als 2.000 Euro kosten.
Die Ermittler stufen beide Vorfälle als Sachbeschädigung ein. Die Fälle werden weiterhin aktiv geprüft, weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben. Die jüngsten Vandalenakte belasten die lokalen Haushalte zusätzlich – die Beseitigungskosten übersteigen bereits 2.000 Euro. Die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial aus, darunter das beschlagnahmte Material, im Rahmen der laufenden Ermittlungen. Bisher wurden in beiden Fällen keine Anklagen erhoben.






