ESWE Netz modernisiert Wiesbadener Stromnetz mit Großprojekt ab 2026
Leonhard PreißESWE Netz modernisiert Wiesbadener Stromnetz mit Großprojekt ab 2026
ESWE Netz kündigt umfangreiche Sanierung der Strominfrastruktur in Wiesbaden an
Das Energieunternehmen ESWE Netz hat ein großes Modernisierungsprojekt für die Stromversorgung in Wiesbaden angekündigt. Im Rahmen der Maßnahmen werden eine 20-Kilovolt-Freileitung sowie ein Umspannwerk am Zietenring zwischen Dürerplatz und Bülowstraße erneuert. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen und voraussichtlich zwölf Monate dauern.
Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Erneuerung der veralteten 20-kV-Leitung und des auf der Mittelinsel gelegenen Umspannwerks. Die Modernisierung soll die Versorgungssicherheit stärken und das lokale Stromnetz für künftige Anforderungen rüsten. Die Fertigstellung ist für Ende März 2027 geplant.
Während der Bauphase kommt es zu Fahrbahnverengungen auf beiden Seiten der Mittelinsel. Die Einschränkungen gelten an Wochentagen zwischen 10 und 15 Uhr. Die Arbeiten sind Teil der umfassenden Bemühungen von ESWE Netz, die kritische Infrastruktur in der Region zu modernisieren.
Das Projekt wird die Stabilität des Wiesbadener Stromnetzes deutlich verbessern. Anwohner und Pendler müssen jedoch mit vorübergehenden Behinderungen während der Arbeitszeiten an Wochentagen rechnen. Nach Abschluss der Maßnahmen werden das Umspannwerk und die Freileitung den aktuellen und zukünftigen Energiebedarf zuverlässig decken.
Wiesbaden's 2026 Infrastruktur-Offensive: Mehr Projekte zur Stärkung der Energie- und Wassernetze
Die Upgrades der ESWE am Zietenring sind Teil einer stadtweiten Infrastruktur-Kampagne für 2026. Wichtige Ergänzungen sind:
- Dotzheimer Straße/Schiersteiner Straße: Verstärkung der Stromleitungen von sw-netz für zukünftige E-Ladestationen.
- Berliner Straße: 750m alter Wasserleitungen (1953–1971) ersetzt, um die innerstädtische Versorgung zu sichern.
- Ludwig-Erhard-Straße: 800m riskante Wasserleitungen (1954–1977) bis Ende des Jahres erneuert, um das Krankenhausviertel zu schützen.
- Gustav-Stresemann-Ring: 190m Wasserleitungen ersetzt nach einem 2024-Bruch, um eine unterbrechungsfreie Versorgung zu gewährleisten.






