Falsche Kanzlei betrugsrecht.de erpresst Opfer mit Bitcoin-Forderungen
Betty BruderFalsche Kanzlei betrugsrecht.de erpresst Opfer mit Bitcoin-Forderungen
Betrügerische Kanzlei betrugsrecht.de lockt Opfer von Finanzbetrug mit falschen Versprechungen
Eine gefälschte Anwaltskanzlei mit dem Namen betrugsrecht.de zielt auf Opfer von Finanzbetrug ab und lockt sie mit der Aussicht, verlorene Gelder zurückzuholen. Die Betrüger nutzen KI-generierte Bilder, gefälschte Referenzen und psychologischen Druck, um von Hilfesuchenden Bitcoin-Zahlungen zu erpressen.
Die Macher hinter betrugsrecht.de werben mit einer kostenlosen Fallprüfung und geben vor, auf die Rückholung von durch Betrug verlorenen Geldern spezialisiert zu sein. Sie verlangen jedoch eine Vorauszahlung von 0,1 Bitcoin – aktuell etwa 6.000 Euro – angeblich für die Einleitung eines Chargeback-Verfahrens oder die Einrichtung eines Krypto-Kontos bei Kraken. Sobald die Opfer das Geld überwiesen haben, brechen die Betrüger den Kontakt ab oder fordern unter falschen Vorwänden weitere Zahlungen.
Ermittlungen zeigen, dass unter der angegebenen Adresse der Kanzlei zwar mehrere Unternehmen gemeldet sind, jedoch keine Anwaltssozietät dieses Namens existiert. Die Domain der Website wurde erst Ende Dezember 2025 verlängert – ein ungewöhnlicher Schritt für ein seriöses Unternehmen. Die Fotos des angeblichen Juristenteams sind KI-erzeugt, und die Angaben zum Gründer lassen sich in keinem offiziellen Register nachweisen.
Die Rückverfolgung gestohlener Gelder im Krypto-Bereich gilt aufgrund von Anonymität und regulatorischen Hürden als äußerst schwierig. Behörden warnen davor, Kryptowährungen an unbekannte Dritte zu überweisen, die mit Erstattungen locken.
Wer von betrugsrecht.de kontaktiert wird, sollte den Vorfall umgehend bei der Polizei anzeigen. Wichtig sind die Sicherung von Beweisen, der sofortige Abbruch des Kontakts zu den Betrügern sowie Skepsis gegenüber unaufgeforderten Angeboten zur Gelderstattung. Der Fall unterstreicht die Risiken von Krypto-Betrug und die Bedeutung einer gründlichen Überprüfung angeblicher Rechtsdienstleistungen, bevor man sich auf sie einlässt.






