29 June 2026, 22:40

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet stadtweite Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt

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Unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ hat Freiburg eine Initiative ins Leben gerufen, die sich mit der alltäglichen Realität von Gewalt auseinandersetzt, der Frauen, Kinder, queere und trans Personen ausgesetzt sind. Mit Plakaten, Social-Media-Aktionen und öffentlichen Veranstaltungen soll die Botschaft in der gesamten Stadt verbreitet werden.

Die Kampagne thematisiert die weitverbreitete Gewalt in ihren verschiedenen Formen. Häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Angriffe und Übergriffe im öffentlichen Raum bleiben in Freiburg anhaltende Probleme. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, betonte, dass Gewalt nicht nur körperliche Übergriffe umfasst und dass die Sensibilisierung der Öffentlichkeit ein zentrales Ziel sei.

Über 70 lokale Einrichtungen und Organisationen unterstützen die Stadt bei diesem Vorhaben. Oberbürgermeister Martin Horn erklärte, die Kampagne solle Betroffene ermutigen, sich zu melden und vorhandene Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Das Projekt orientiert sich an der Istanbul-Konvention, die systematische Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorschreibt.

Die Mekriba-Stiftung, die sich in den Bereichen Prävention und Opferschutz engagiert, steht hinter der Initiative. Ihre Beteiligung stärkt den Fokus der Kampagne auf Aufklärung und langfristigen Wandel.

Ziel der Aktion ist es, Betroffene zu bestärken und die Öffentlichkeit über bestehende Unterstützungsangebote zu informieren. Durch mehr Sichtbarkeit und Sensibilisierung soll die Verharmlosung von Gewalt zurückgedrängt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Einrichtungen und Stiftungen zeigt ein breites Engagement, das Problem anzugehen.

Quelle