Fulda-Lehnerz bekommt neues Regenrückhaltebecken für besseren Hochwasserschutz
Klaus TrommlerFulda-Lehnerz bekommt neues Regenrückhaltebecken für besseren Hochwasserschutz
Neues Rückhaltebecken für Sedimente und Regenwasser entsteht in Fulda-Lehnerz
Zur Verbesserung des Regenwassermanagements wird im Fuldaer Stadtteil Lehnerz ein neues Sedimentations- und Regenrückhaltebecken gebaut. Die Bauarbeiten beginnen am 23. März und sollen voraussichtlich bis November dauern. Ziel des Projekts ist es, lokale Gewässer vor unbehandeltem Oberflächenabfluss bei Starkregen zu schützen.
Das Becken entsteht in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße B27, nahe der Kreuzung mit der Landesstraße L3378. Es wird das Oberflächenwasser von der B27, der L3378 sowie der nahegelegenen Autobahn A7 auffangen. Das Wasser fließt zunächst in ein Betonsedimentationsbecken, bevor es in ein erdgedämmtem Regenrückhaltebecken und schließlich in den Horasbach geleitet wird.
Die Anlage soll verhindern, dass unbehandeltes Regenwasser bei Unwettern den Horasbach überlastet. Im Rahmen des Projekts wird zudem eine Zufahrtsstraße angelegt. Die Bauarbeiten umfassen umfangreiche Erdbewegungen, darunter Aushub, Bodenaustausch und Verdichtung.
Verantwortlich für das Vorhaben sind Hessen Mobil und die Bundesautobahn GmbH. In den vergangenen fünf Jahren wurden bundesweit rund 1.200 ähnliche Becken errichtet, um die Entwässerungsinfrastruktur zu modernisieren.
Die Arbeiten dauern bis November an, wobei mit nur geringfügigen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Nach Fertigstellung wird das Becken dazu beitragen, den Abfluss von Regenwasser zu regulieren und die Belastung der umliegenden Bäche mit Schadstoffen zu verringern. Das Projekt steht im Einklang mit dem bundesweiten Trend, das Regenwassermanagement in der Infrastruktur zu verbessern.






