30 March 2026, 12:34

Girocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen in Deutschland

Alte deutsche Banknote mit einer zentralen Abbildung eines Gebäudes umgeben von Text.

Girocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen in Deutschland

Girocard bleibt 2024 das beliebteste bargeldlose Zahlungsmittel in Deutschland

Aktuelle Zahlen zeigen: Die Girocard bleibt auch 2024 das mit Abstand meistgenutzte bargeldlose Zahlungsmittel an deutschen Kassen. Besonders stark gestiegen sind kontaktlose Transaktionen – bis Dezember 2023 wurden bereits 87 Prozent aller Zahlungen auf diese Weise abgewickelt. Das von der EURO Kartensysteme GmbH betriebene System dominiert weiterhin den Alltagszahlungsverkehr im Land.

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Ursprünglich 1990 als ec-Karte eingeführt, diente sie zunächst vor allem für Bargeldabhebungen am Automaten mittels Magnetstreifen. Mittlerweile hat sie sich zu einem vollwertigen Zahlungssystem entwickelt, das direkt mit dem Girokonto verknüpft ist. Aktuell sind rund 100 Millionen Girocards im Umlauf.

Im Jahr 2023 wurde die Karte 7,9 Milliarden Mal eingesetzt – ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das damit abgewickelte Umsatzvolumen stieg leicht auf 307 Milliarden Euro (plus 0,9 Prozent). Der durchschnittliche Zahlbetrag sank erstmals unter die 40-Euro-Marke und lag bei 38,85 Euro.

Immer mehr Händler akzeptieren die Girocard: Die Zahl der installierten Zahlungsterminals kletterte um 6,7 Prozent auf 1,208 Millionen. Kontaktloses Bezahlen hat sich inzwischen zum Standard entwickelt und macht in vielen Einzelhandelsbereichen 80 bis 85 Prozent der Transaktionen aus. Zwar ist die Girocard primär für den deutschen Markt konzipiert, doch in Kooperation mit Mastercard oder Visa lässt sie sich auch im Ausland nutzen.

Der anhaltende Erfolg der Girocard unterstreicht ihre feste Verankerung im deutschen Zahlungsverkehr. Mit fast neun von zehn kontaktlosen Transaktionen passt sich das System kontinuierlich an veränderte Verbrauchergewohnheiten an. Dank ihrer flächendeckenden Akzeptanz und der direkten Anbindung an das Girokonto bleibt sie ein zentrales Instrument für den täglichen Zahlungsverkehr.

Quelle