Gladbach setzt im Abstiegskampf auf Geduld statt auf Hektik bei Trainerfrage
Branko JüttnerGladbach setzt im Abstiegskampf auf Geduld statt auf Hektik bei Trainerfrage
Borussia Mönchengladbach bleibt in der Abstiegszone der Bundesliga, setzt bei der Suche nach einem festen Cheftrainer jedoch auf einen bedachten Ansatz. Sportdirektor Rouven Schröder zeigt sich zuversichtlich, dass die Mannschaft sich in der Tabelle noch nach oben arbeiten kann – auch wenn Eugen Polanski vorerst weiter als Interimstrainer fungiert.
Schröder übernahm Mitte Oktober das Amt und löste damit Roland Virkus ab. Seitdem arbeitet er eng mit Polanski zusammen, der als Übergangscoach einsprang. Die beiden tauschen sich täglich aus, und Schröder lobt die aktuelle Konstellation als "wirksam".
Der Verein sieht keine Eile, einen dauerhaften Nachfolger zu benennen. Schröder betonte das Potenzial der Mannschaft, ihren Kampfgeist sowie das bevorstehende Wintertransferfenster als zentrale Gründe für seinen Optimismus. Gleichzeitig warnte er: Spieler, die sich nicht voll und ganz im Abstiegskampf engagieren, könnten den Verein verlassen.
Trotz der prekären Tabellensituation zeigt sich die Gladbacher Führung mit Polanskis Arbeit vorläufig zufrieden. Schröders Fokus liegt darauf, den Kader zu stabilisieren und die Transferperiode für Verstärkungen im Kampf um den Klassenverbleib zu nutzen.
Die Suche nach einem festen Trainer läuft weiter – ohne festen Zeitplan. Schröders Zuversicht in die aktuelle Ausrichtung deutet darauf hin, dass vorerst keine raschen Änderungen geplant sind. Bis auf Weiteres bleibt Polanski am Ruder, während sich der Verein auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet.






