Grünes Licht für Radschnellweg FRM8: Frankfurt, Offenbach und Hanau rücken näher zusammen
Leonhard PreißGrünes Licht für Radschnellweg FRM8: Frankfurt, Offenbach und Hanau rücken näher zusammen
Pläne für neue Radschnellverbindung zwischen Frankfurt, Offenbach, Mühlheim und Hanau machen großen Schritt vorwärts
Die Planungen für eine neue Radschnellstraße, die Frankfurt am Main, Offenbach, Mühlheim und Hanau verbinden soll, haben einen wichtigen Meilenstein erreicht. Eine Machbarkeitsstudie hat die bevorzugte 20 Kilometer lange Trasse für die Südmain-Radschnellweg FRM8 festgelegt. Verantwortliche begrüßen den Fortschritt und bezeichnen ihn als entscheidenden Schritt für die Radinfrastruktur in der Region.
Die vorgeschlagene Route der FRM8 beginnt am Deutschherrnufer in Frankfurt am Main. Sie folgt der Gerbermühlstraße und verläuft entlang der Südmainbahn, bevor sie über die Frankfurter Straße nach Offenbach führt. Von dort aus setzt sie sich über die Marienstraße und Feldstraße fort, schließt sich dann der Mühlheimer Straße (B 43) in Richtung Mühlheim an. Der Weg führt weiter über die Schillerstraße und Fichtestraße, erreicht Hanau über die Offenbacher Landstraße (B 43), passiert den Pedro-Jung-Park und endet am Steinheimer Tor.
Die Studie empfiehlt, die Radschnellverbindung aufgrund unterschiedlicher Bau- und Planungsherausforderungen in Abschnitten zu realisieren. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 38,7 Millionen Euro, die Fertigstellung wird in fünf bis acht Jahren erwartet.
Regionale Vertreter würdigen die Studie als bedeutenden Erfolg. Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil, nannte sie den „ersten großen Schritt zur Verwirklichung der Hochgeschwindigkeitsroute“. Rouven Kötter vom Regionalverband FrankfurtRheinMain bezeichnete sie als „wichtigen Meilenstein für die FRM8“. Sabine Groß, Oberbürgermeisterin von Offenbach, betonte die Attraktivität der neuen Verbindung, die Frankfurt über Offenbach mit Hanau verknüpft.
Die Radschnellstraße soll die Radverbindungen zwischen Frankfurt und Offenbach verbessern, wie Stefan Majer, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt, hervorhob. Thomas Morlock, Stadtrat in Hanau, unterstrich ihr Potenzial, den Autoverkehr zu reduzieren und Staus zu verringern. Claudia Jäger vom Kreis Offenbach erklärte, die Studie markiere das Ende der ersten Planungsphase und ebne den Weg für die weitere Umsetzung.
