Hamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Feuerwerksverbot ab
Leonhard PreißHamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Feuerwerksverbot ab
Hamburgs Innensenator Andy Grote hat eine Petition für ein bundesweites Feuerwerksverbot offiziell abgelehnt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte rund 3,3 Millionen Unterschriften für den Vorstoß gesammelt. Unterstützer wurden aufgefordert, Grote auf Instagram zu markieren, um den Druck für das Verbot zu erhöhen.
Die GdP reichte die Petition ein, erhielt von Grote jedoch eine klare Absage. Er erklärte, sein Amt werde keine weiteren Unterschriften zu dem Anliegen entgegennehmen. Behördenvertreter erklärten, die aktuelle Einreichung sei inhaltlich identisch mit einer früheren Petition aus dem Vorjahr.
Trotz des Rückschlags setzte sich die Gewerkschaft der Polizei weiter für das Anliegen ein. Sie rief die Befürworter dazu auf, den Senator öffentlich in den sozialen Medien zu markieren, in der Hoffnung, seine Entscheidung noch zu beeinflussen.
Mit der Ablehnung bleibt das bundesweite Feuerwerksverbot vorerst in der Schwebe. Die Kampagne der GdP stieß auf breite öffentliche Unterstützung, doch Grote blockiert mit seiner Entscheidung weitere Fortschritte. Der Inhalt der Petition blieb unverändert gegenüber der früheren Version.






