31 March 2026, 00:31

HAPPA in Kreuzberg: Bio-vegane Küche mit sozialer Mission und Zero-Waste-Prinzip

Außensitzbereich des Green Kitchen Vegan Cafe mit Tischen, Stühlen, Pflanzen, einer Fußmatte und einer Glastür mit Postern.

HAPPA in Kreuzberg: Bio-vegane Küche mit sozialer Mission und Zero-Waste-Prinzip

Ein neues pflanzenbasiertes Restaurant in Berlin-Kreuzberg: HAPPA verbindet Nachhaltigkeit mit sozialer Verantwortung

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In Berlin-Kreuzberg hat ein neues Restaurant eröffnet, das bezahlbare, pflanzenbasierte Gerichte mit Fokus auf Nachhaltigkeit anbietet. HAPPA, gegründet von Köchin Sophia Hoffmann und Nina Petersen, serviert bio-vegane Küche – und das bei fairen Löhnen und der Förderung von frauengeführten Initiativen. Das Konzept geht über klassische vegane Gastronomie hinaus, indem es gesellschaftliches Engagement mit kreativem Kochen verbindet.

Sophia Hoffmann lebt seit über einem Jahrzehnt ohne tierische Produkte. Mit HAPPA setzt sie ihr langjähriges Engagement für pflanzliche Ernährung und Zero-Waste-Prinzipien um. Der Name des Restaurants vermeidet bewusst den Begriff "vegan" und betont stattdessen Geschmack und Innovation.

Das Angebot basiert auf drei Säulen: eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte, abendliche Dinner-Events und private Buchungen. Alle Gerichte sind bio, restearm und werden aus gerettetem Gemüse zubereitet – bezogen über Querfeld, eine Initiative, die "unperfektes" Obst und Gemüse vor der Vernichtung bewahrt. Selbst der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer ruandischen Frauenkooperative, die postkolonialen Handel fördert.

Hoffmann, die auch als Autorin und Aktivistin tätig ist, hat HAPPA bewusst inklusiv gestaltet. Die Preise bleiben erschwinglich, einige Gerichte kosten unter zehn Euro. Zum Team gehören zwei Köch:innen und drei Servicekräfte – alle erhalten faire Löhne, ein zentraler Bestandteil der sozialen Mission des Restaurants. Über die Küche hinaus berät Hoffmann zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Feminismus und wirkt damit weit über Berlin hinaus.

HAPPA vereint bio-regionalen Genuss mit ethischen Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Das Modell – von der Wurzel bis zum Blatt, faire Bezahlung und gemeinwohlorientierte Events – hebt sich in der Berliner Gastronomieszene ab. Der Ansatz soll nachhaltiges Essen für ein breites Publikum alltagstauglich und attraktiv machen.

Quelle