Harry und Meghan blicken auf Jahre der Krise und Medienangriffe zurück
Ottilie KreinHarry und Meghan blicken auf Jahre der Krise und Medienangriffe zurück
Prinz Harry und Meghan Markle stehen seit ihrem Rückzug aus dem königlichen Leben im Jahr 2020 unter intensiver Beobachtung und hatten mit persönlichen Krisen zu kämpfen. In jüngsten Auftritten blicken beide auf die Herausforderungen der vergangenen Jahre zurück – von Medienangriffen bis hin zum Druck, den öffentliche Rollen mit sich bringen. Ihre neuesten Äußerungen fielen während eines Besuchs in Melbourne anlässlich des InterEdge Summit, wo sie sich zu psychischer Gesundheit und ihren eigenen Erfahrungen äußerten.
Das Paar zog sich Anfang 2020 als aktive Mitglieder der Königsfamilie zurück – ein Schritt, der einen Wendepunkt in ihrem öffentlichen Leben markierte. Seither verfolgten sie eigenständige Projekte, doch nicht alle hatten Bestand. Sowohl ihre Kooperationen mit Netflix als auch mit Spotify endeten 2023, sodass ihre künftigen Medienvorhaben ungewiss bleiben.
Beim Gipfel in Melbourne gestand Prinz Harry, nie ein "arbeitender Royal" sein zu wollen. Er beschrieb seine Zeit in der Monarchie als geprägt von Gefühlen der "Verlorenheit, des Verrats oder absoluter Ohnmacht". Seine Worte spiegeln die Schwierigkeiten wider, über die sowohl er als auch Meghan in der Vergangenheit offen gesprochen haben.
Meghan, die bei derselben Veranstaltung sprach, konzentrierte sich auf die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit. Sie enthüllte, jahrzehntelang die meistangefeindete Person im Internet gewesen zu sein – eine Phase, die sie als die "schwersten sieben Jahre" ihres Lebens bezeichnete. Auch ihre Australien-Tour 2018 zog Kritik auf sich: Vorwürfe, das Land "wie einen Geldautomaten" behandelt zu haben, verschärften die öffentlichen Kontroversen um das Paar.
Meghan, geboren am 4. August 1981, stand seit jeher im Fokus der Medien. In ihrer jüngsten Rede deutete sie an, nun einen Wendepunkt zu sehen – und dass das Schlimmste ihrer Kämpfe möglicherweise überstanden sei.
Ihre letzten Auftritte unterstreichen die anhaltenden Bemühungen des Paares, ihr öffentliches Image neu zu gestalten. Jahre nach ihrem Royal-Ausstieg suchen sie weiterhin ihren Weg außerhalb der Monarchie. Zwar bleiben ihre künftigen Projekte unklar, doch ihr Engagement für psychische Gesundheit scheint eine zentrale Priorität für die Zukunft zu sein.






