02 April 2026, 12:40

Hessen verwandelt Offenbachs Alte Post in modernes Studentenwohnheim für 28 Millionen Euro

Schwarz-weiß-Postkarte einer Bahnstation mit Menschen, die gehen, flankiert von Bücherregalen und mit Text unten, mit einer Treppe, die zum Stationseingang im Hintergrund führt.

Hessen verwandelt Offenbachs Alte Post in modernes Studentenwohnheim für 28 Millionen Euro

Hessen kauft Offenbachs Alte Post für Studentenwohnheim

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Das Land Hessen hat das Gebäude der Alten Post in Offenbach erworben, um es in ein Studentenwohnheim umzuwandeln. Das Projekt kostet 28 Millionen Euro und soll bis zum Wintersemester 2027 rund 250 Einzelapartments bereitstellen. Laut Behörden wird der Schritt die Wohnungsnot lindern und gleichzeitig das Umfeld des Bahnhofs beleben.

Finanziert wurde der Kauf mit Erlösen aus dem Verkauf des alten Frankfurter Polizeipräsidiums. Die hessische Landesregierung übergibt die Alte Post mietfrei an das Studierendenwerk Frankfurt am Main, das für die Umgestaltung zuständig ist. Ulrich Schielein, Vorsitzender der Einrichtung, bestätigte, dass das Wohnheim vor allem Studierenden der nahegelegenen Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) zur Verfügung stehen wird.

Hessens Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn betonte das übergeordnete Ziel, jedem zehnten Studierenden in der Region einen Platz in einem geförderten Wohnheim anzubieten. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hob die Doppelfunktion des Projekts hervor: Es schaffe bezahlbaren Wohnraum und reduziere gleichzeitig den Flächenverbrauch.

Vor Ort stoßen die Pläne auf Zustimmung. Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke lobte die zentrale Lage des Gebäudes. Stadtrat Paul-Gerhard Weiß bezeichnete das künftige Wohnheim als lebendigen Treffpunkt, der das Umfeld des Bahnhofs positiv verändern könne.

Die Eröffnung des neuen Wohnheims ist für das Wintersemester 2027 geplant. Es wird Offenbachs Studentenwohnraum um 250 Apartments erweitern, ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen. Das landesfinanzierte Projekt unterstützt zudem Hessens Ziel, zehn Prozent der Studierenden mit gefördertem Wohnraum zu versorgen.

Quelle