17 March 2026, 10:31

Hessen wächst bis 2040 – doch nicht überall profitieren die Regionen gleich

Alte Karte von Hesselby mit detaillierten Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, die durch Text und Zahlen markiert sind.

Hessen wächst bis 2040 – doch nicht überall profitieren die Regionen gleich

Die Bevölkerung Hessens wird in den nächsten zwei Jahrzehnten voraussichtlich um 1,7 Prozent steigen und bis 2040 auf 6,4 Millionen Menschen anwachsen. Doch das Wachstum wird nicht gleichmäßig verteilt sein – zwischen den Regionen des Bundeslandes zeigen sich deutliche Unterschiede.

Von den 22 Landkreisen Hessens werden 15 einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen, während in 11 Kreisen die Zahlen zurückgehen. Den stärksten Anstieg wird Groß-Gerau erleben, wo die Einwohnerzahl um 8,6 Prozent klettern könnte. Auch der Wetteraukreis, der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Kreis Offenbach am Main liegen mit einem Plus von etwa 5 Prozent im Aufwärtstrend.

Gleichzeitig wird der Kreis Gießen den größten Rückgang hinnehmen müssen: Hier droht ein Bevölkerungsverlust von 7,9 Prozent. Auch im Vogelsbergkreis, in Waldeck-Frankenberg, Limburg-Weilburg und in Wiesbaden wird die Einwohnerzahl sinken. Frankfurt am Main und Darmstadt hingegen werden weiter wachsen.

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Deutlich verändern wird sich auch die Altersstruktur der Bevölkerung. Die Gruppe der 65- bis 79-Jährigen wird voraussichtlich um 28 Prozent zunehmen, während die Zahl der über 80-Jährigen noch stärker steigen wird. Zudem wird in 15 Landkreisen das Medianalter bis 2040 um mehr als drei Jahre ansteigen.

Bis 2040 wird Hessen insgesamt 6,4 Millionen Einwohner zählen – doch die regionalen Unterschiede werden sich weiter verstärken. Während einige Gebiete mit wachsenden Zahlen prosperieren, schrumpfen und überaltern andere deutlich schneller. Die Veränderungen werden die lokalen Gemeinschaften im gesamten Bundesland prägen.

Quelle