26 March 2026, 16:35

Hochschulen geben 2024 Rekordsumme von 79,2 Milliarden Euro aus

Blauer Hintergrund mit weißem Text und Logo, auf dem steht: "19 Millionen Amerikaner werden schätzungsweise 400 Dollar pro Jahr an Arzneimittelkosten sparen."

Hochschulen geben 2024 Rekordsumme von 79,2 Milliarden Euro aus

Deutsche Hochschulen steigerten ihre Ausgaben 2024 auf 79,2 Milliarden Euro – ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Treiber des Wachstums waren höhere Betriebskosten, Personalausgaben sowie gezielte Investitionen in verschiedenen akademischen Bereichen.

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Am stärksten stiegen die Betriebskosten: Sie kletterten um 6 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro. Die Personalausgaben blieben mit 44,6 Milliarden Euro (+6 Prozent gegenüber 2023) der größte Posten und machten allein 56 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus.

Besonders dynamisch entwickelte sich der Haushalt der medizinischen Fakultäten, deren Ausgaben um 7 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro stiegen. Die nicht-medizinischen Fachbereiche folgten mit einem moderateren Anstieg von 4 Prozent auf 28,5 Milliarden Euro. Die Investitionsausgaben wuchsen dagegen nur leicht um 0,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

Auch die Fachhochschulen verzeichneten ein Budgetplus: Ihre Ausgaben erhöhten sich um 2,8 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Die Gesamteinnahmen der Hochschulen stiegen 2024 um 5 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro.

Die aktuellen Zahlen zeigen einen kontinuierlichen Anstieg der Hochschulfinanzierung, wobei Personal- und Medizinausgaben die Entwicklung vorantreiben. Zwar blieben die Investitionen nahezu stagnierend, doch die allgemeine Steigerung spiegelt die wachsenden finanziellen Verpflichtungen im Bildungssektor wider. Das Einnahmenplus von 5 Prozent deutet darauf hin, dass die Hochschulen zunehmend mehr Mittel akquirieren, um ihre expandierenden Haushalte zu decken.

Quelle