21 March 2026, 00:42

Idstein rüstet sich für den Hessentag 2027 mit Rekordförderung von 11,5 Millionen Euro

Alte Karte von Hesselby mit detaillierten Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, die durch Text und Zahlen markiert sind.

Idstein rüstet sich für den Hessentag 2027 mit Rekordförderung von 11,5 Millionen Euro

Idstein ist offiziell zum Austragungsort des Hessentags 2027 ernannt worden, des großen Kulturfestivals, das hessische Tradition und Innovation feiert. Die Stadt erhält dafür bis zu 11,5 Millionen Euro an Landesförderung, die sowohl Investitionen als auch finanzielle Absicherungen für die Veranstalter umfasst. Nach der Bestätigung durch die Hessische Staatskanzlei haben die Vorbereitungen nun konkrete Formen angenommen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Hessische Staatskanzlei informierte Idstein über die Auswahl und die bewilligten Mittel, was den Planern die nötige Planungssicherheit gibt. Das Gesamtpaket in Höhe von 11,5 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 7,5 Millionen Euro für Infrastruktur und Veranstaltungsinvestitionen, 3,5 Millionen Euro als Ausfallbürgschaft für mögliche Defizite sowie einem 500.000-Euro-"Sprintbonus" aufgrund der kürzeren als üblichen Vorbereitungszeit. Im Vergleich zu früheren Hessentagen bedeutet dies eine Erhöhung um 1,5 Millionen Euro – eine Anpassung an gestiegene Kosten.

Bürgermeister Christian Herfurth äußerte sich stolz über die Wahl Idsteins, räumte aber ein, dass der enge Zeitplan eine Herausforderung darstelle. Sabine Fritz, die Hessentag-Koordinatorin der Stadt, bestätigte, dass die offizielle Benennung nun die detaillierte Planung ermöglicht. Das Festival, das volksnahe Bräuche mit moderner Unterhaltung verbindet, fand zuletzt 2002 in Idstein statt und zog damals rund 450.000 Besucher an – etwas weniger als die erwarteten 500.000.

Benedikt Kuhn, Chef der Hessischen Staatskanzlei, lobte Idsteins bewährtes Konzept, insbesondere das "Kurzstrecken-Prinzip". Diese Strategie, bei der die Veranstaltungsorte nah beieinanderliegen, hatte sich 2002 bewährt und wird auch 2027 zentral sein. Kuhn zeigte sich begeistert von einem Festival, das Tradition mit zukunftsweisenden Ideen verbindet.

Mit gesicherten Mitteln und laufenden Vorbereitungen steht Idstein nun vor der Aufgabe, ein Festival zu gestalten, das sowohl finanziellen als auch kulturellen Ansprüchen gerecht wird. Die erhöhte Landesförderung soll trotz wirtschaftlicher Belastungen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Die Veranstalter werden an frühere Erfolge anknüpfen und das Programm gleichzeitig an moderne Anforderungen anpassen – für einen Hessentag 2027, der Maßstäbe setzt.

Quelle