29 June 2026, 10:28

IKEA setzt auf Mini-Filialen und revolutioniert seinen Möbelhandel

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA setzt auf Mini-Filialen und revolutioniert seinen Möbelhandel

IKEA ändert seine Vertriebsstrategie in Deutschland und weltweit. Der Möbelriese setzt künftig auf kleinere Verkaufsflächen, um mehr Kunden zu erreichen und sich den Herausforderungen des Marktes anzupassen. Allein in Deutschland erzielt das Unternehmen mit Online-Verkäufen bereits fast 1,5 Milliarden Euro – das entspricht einem Viertel des Gesamtumsatzes.

Das Unternehmen kündigte den Wechsel zu deutlich kleineren Filialen an. Die neuen Standorte werden im Schnitt rund 2.950 Quadratmeter umfassen – ein Bruchteil der herkömmlichen 35.000 Quadratmeter. Die Filiale in Ingolstadt etwa wird 2.650 sofort mitnehmbare Artikel sowie etwa 1.000 Ausstellungsstücke zur Bestellung anbieten.

Die kompakteren Läden dienen vor allem als Schauräume und Beratungszentren. Die meisten Produkte werden online bestellt und nach Hause geliefert. Peter Jelkeby, Deutschland-Chef von IKEA, bestätigte, dass das kleinere Format die künftige Expansion vorantreiben werde.

Mit der neuen Strategie kann IKEA auch in Regionen expandieren, in denen große Filialen wirtschaftlich nicht tragbar wären. Kleinere Standorte lassen sich zudem schneller und kostengünstiger eröffnen. Zunächst plant das Unternehmen, weltweit 20 dieser Läden zu eröffnen, später sollen weitere folgen.

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Die Umstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines schwächelnden Möbelmarktes. Die kleineren Filialen bringen die Marke näher an Kunden in städtischen und schwer zugänglichen Gebieten. Auch künftig wird der Online-Handel eine zentrale Rolle im neuen Geschäftsmodell spielen.

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