11 May 2026, 00:35

Julio-Iglesias-Museum in Ojén: Warum die Pläne jetzt endgültig scheitern

Heritage Boutique in Madrid mit Schaufensterpuppen, Außengeländern und einer Ladenschilder über der Straße.

Julio-Iglesias-Museum in Ojén: Warum die Pläne jetzt endgültig scheitern

Pläne für ein Julio-Iglesias-Museum in Ojén auf unbestimmte Zeit gestoppt

Die Pläne für ein Museum zu Ehren von Julio Iglesias in Ojén sind vorerst vom Tisch. Die örtliche Verwaltung bestätigte, dass derzeit keine Gespräche mit dem Team des Sängers geführt werden. Trotz seiner engen Verbindung zur Stadt bleibt das Projekt vorerst begraben.

Die Idee war erstmals unter einer früheren Kommunalregierung aufgekommen, wurde jedoch vor Jahren ad acta gelegt. Vertreter des Rathauses erklärten, dass nach dem Scheitern des ursprünglichen Vorhabens nie wieder Verhandlungen aufgenommen wurden. Bürgermeister Juan Merino bestätigte, dass es seitdem keinen weiteren Kontakt zu Iglesias oder seinen Vertretern gegeben habe.

Das vorgesehene Gelände für das Museum – kommunale Kulturgebäude in der Nähe des Hauptplatzes – steht mittlerweile leer. Zwar hatte Iglesias einst eine symbolische Rolle in Ojén inne – so fungierte er 2002 als Ausrufer auf der Feria de San Dionisio –, doch lehnte er in den folgenden Jahren lokale Ehrungen ab. 2017 schlug er den Titel eines „adoptierten Sohnes“ der Stadt aus, und 2020 lehnte er Pläne für ein eigenes Museum ab.

Ohne laufende Gespräche oder eine klare Perspektive erscheint die Zukunft des Museums düster. Die ungenutzten Gebäude am Platz stehen zwar weiterhin zur Verfügung, doch neue Vorschläge gibt es nicht. Vorerst bleibt die Verbindung zwischen Ojén und Julio Iglesias an vergangene Ereignisse geknüpft – und nicht an künftige Projekte.

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