07 May 2026, 06:28

Jungheinrich verliert 30 Prozent Marktwert – Gewinn bricht ein und Führung wackelt

Logo des 48. Versorgungsmanagementgeschwaders mit einem blauen Schild mit einem weißen Stern, einem weißen Banner mit der Aufschrift "Versorgungsmanagement" in blau und dem Text "48. Versorgungsmanagementgeschwader" in fetter schwarzer Schrift.

Jungheinrich verliert 30 Prozent Marktwert – Gewinn bricht ein und Führung wackelt

Jungheinrich hat seit Ende 2025 fast 30 Prozent seines Marktwerts verloren. Der Wert des Flurförderzeug-Herstellers beläuft sich nun auf rund 2,6 Milliarden Euro. Der Rückgang folgt auf einen deutlichen Gewinnrückgang im ersten Quartal sowie Führungswechsel an der Unternehmensspitze.

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Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Unternehmens brach im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte ein. Ein längerer Streik im Werk Lüneburg und der harte Wettbewerb in der Branche verschärften die finanzielle Belastung zusätzlich.

Das in Hamburg ansässige Unternehmen bleibt weiterhin in der Hand der Gründerfamilie. Die Nachkommen von Friedrich Jungheinrich halten über 54 Millionen stimmberechtigte, nicht börsennotierte Stammaktien 53 Prozent der Anteile. Diese sind gleichmäßig auf die Familien seiner beiden Töchter aufgeteilt. Die verbleibenden 45 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien werden öffentlich im MDAX gehandelt.

Auch in der Führungsetage gab es in den letzten Wochen Bewegungen: Heike Wulff scheidet nach einer einvernehmlichen Lösung mit dem Aufsichtsrat aus dem Vorstand aus. Ihr Abgang hinterlässt die Finanzabteilung vorerst in den Händen von CEO Lars Brzoska, der die Finanzoperationen übergangsweise leiten wird, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist.

Mit halbierten Gewinnen und einem gesunkenen Marktwert steht Jungheinrich vor einer schwierigen Phase. Das Unternehmen muss nun die Geschäfte stabilisieren und gleichzeitig einen neuen Finanzvorstand suchen. Zwar hält die Gründerfamilie weiterhin die Mehrheit der Anteile, doch externe Faktoren belasten weiterhin die Performance.

Quelle