Karin Kneissls umstrittene Rolle bei prorussischem Sender Berlin 24/7
Leonhard PreißKarin Kneissls umstrittene Rolle bei prorussischem Sender Berlin 24/7
Karin Kneissl, ehemalige österreichische Außenministerin, ist zu einer regelmäßigen Gastgeberin bei Berlin 24/7 geworden – einem Sender, der als prorussisches Propagandaorgan gilt. Ihre Auftritte dort folgen einer Karriere, die sowohl politische Anerkennung als auch anhaltende Kontroversen prägte.
Kneissl war einst Österreichs SpitzenDiplomatin und erhielt früh Lob von H.C. Strache, der sie als die „neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ bezeichnete. Ihr Werdegang umfasst die Behauptung, sieben Sprachen fließend zu sprechen, sowie eine Biografie, die als fantasievoll wie umstritten gilt.
In den letzten Jahren positionierte sie sich zunehmend prorussisch. Ihre öffentlichen Äußerungen – darunter auch Aussagen über Adolf Hitler – sorgten für Kritik. Diese Zitate verbreiten sich rasant in sozialen Medien, wo sie Debatten und emotionale Reaktionen auslösen.
Mittlerweile ist sie eine feste Größe bei Berlin 24/7, einem Format mit klarer Kremlin-naher Ausrichtung. Über Reichweite oder Zusammensetzung des Publikums macht der Sender keine Angaben.
Kneissls Wechsel zu einem propagandistischen Medium krönt eine politische Laufbahn voller Eklats. Ihre Aussagen erreichen weiterhin Online-Publiken, während ihre Einschätzungen zu historischen und politischen Figuren polarisieren.
