22 March 2026, 06:35

Langen knackt erstmals die 40.000-Einwohner-Marke – und wächst weiter

Alte Zeichnung einer Stadtstraße in Lange Yverberg, Niederlande, mit Gebäuden, Bäumen, Menschen, Karren und Pferdewagen.

Langen knackt erstmals die 40.000-Einwohner-Marke – und wächst weiter

Langen in Hessen erreicht neuen Bevölkerungsrekord und überschreitet erstmals die 40.000er-Marke

Die Stadt Langen in Hessen hat einen neuen Bevölkerungsmeilenstein erreicht und zählt erstmals über 40.000 Einwohner. Aktuelle Zahlen zeigen, dass nun 41.027 Menschen in der Stadt leben – ein stetiger Anstieg in den letzten Jahren. Dieses Wachstum bringt sowohl demografische Veränderungen als auch finanzielle Vorteile für die lokale Verwaltung mit sich.

Allein im vergangenen Jahr stieg die Einwohnerzahl um 790 Personen (2 %) auf insgesamt 40.351 Hauptwohnsitze. Weitere 411 Menschen unterhalten einen Zweitwohnsitz in Langen. Seit dem Jahr 2000 ist die Bevölkerung um 4.697 Einwohner gewachsen, was einem Gesamtplus von 13,2 % entspricht.

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Besonders stark zugelegt hat der nördliche Stadtbezirk: Hier stieg die Zahl der Bewohner innerhalb der letzten zwölf Monate um 5,5 %. Trotz des Wachstums bleibt das Durchschnittsalter in Langen mit 43,5 Jahren unverändert. Allerdings geht die Zahl der unter Sechsjährigen zum zweiten Mal in Folge zurück.

Von den 41.027 Einwohnern besitzen 31.533 die deutsche Staatsbürgerschaft, während 9.494 (23 %) aus 125 verschiedenen Nationen stammen. Die größten Gruppen ohne deutschen Pass kommen aus der Türkei, Afghanistan und Kroatien. Gleichzeitig nehmen die Mitgliederzahlen in beiden großen Kirchen – der evangelischen und der katholischen Gemeinde – weiter ab.

Der Bevölkerungszuwachs stärkt auch Langens Anteil am Einkommensteueraufkommen und verschafft der Stadt zusätzliche Mittel für lokale Dienstleistungen.

Das anhaltende Wachstum unterstreicht Langens Attraktivität als Wohnort, der sowohl langjährige Einwohner als auch Neuankömmlinge mit vielfältigen Hintergründen anzieht. Die höheren Steuereinnahmen bieten der Kommune mehr Spielraum, doch der Rückgang bei Kleinkindern und die sinkende Kirchenbindung könnten künftige Planungsentscheidungen prägen.

Quelle