Letzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht
Betty BruderLetzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht
Verzweifelte Rettungsaktion in der Lübecker Bucht: Gestrandeter Buckelwal in Lebensgefahr
In der Lübecker Bucht läuft eine verzweifelte Rettungsaktion, um einen gestrandeten Buckelwal zu befreien. Das Tier sitzt seit Tagen auf einer Sandbank fest, nachdem frühere Versuche, es zu retten, gescheitert sind. Nun unternehmen die Einsatzkräfte einen letzten Versuch: Sie graben mit schwerem Gerät einen 50 Meter langen Kanal, in der Hoffnung, dem Wal den Weg zurück in tieferes Wasser zu ebnen.
Erstmals war das Tier am 22. März bei Niendorf und Timmendorfer Strand in Not geraten. Trotz mehrfacher Bemühungen gelang es den Rettern bisher nicht, den Wal zu befreien. Beim aktuellen Einsatz kommt schweres Gerät zum Einsatz, um einen Durchgang durch den Sand zu schaffen – eine mögliche Fluchtroute für das Tier.
Aufzeichnungen zufolge gab es in den letzten fünf Jahren in der Region keine erfolgreiche Rettung eines Buckelwals. Der aktuelle Fall markiert die erste dokumentierte Strandung dieser Art in der Lübecker Bucht seit 2021. Scheitert dieser Versuch, sinken die Überlebenschancen des Wals dramatisch.
Tierrettungen haben in der Vergangenheit immer wieder Schlagzeilen gemacht. 2004 trug der Elefantenbulle Ning Nong während des Tsunamis in Südasien ein achtjähriges Mädchen in Sicherheit. Im selben Jahr schützten Delfine in Neuseeland fast eine Stunde lang Schwimmer vor einem Weißen Hai. Ein weiterer bekannter Vorfall ereignete sich 1996, als die Gorilladame Binti Jua im Brookfield Zoo von Chicago ein Kleinkind rettete, das in ihr Gehege gefallen war.
Das Ergebnis der aktuellen Rettungsaktion wird entscheiden, ob der Wal in offenes Gewässer zurückkehren kann. In den letzten Jahren gelang es in dieser Region nicht, einen Buckelwal von einer Sandbank zu befreien. Die Zeit wird knapp – doch die Einsatzkräfte geben noch nicht auf.






