Mainz plant Rückkehr der Gelben Tonne bis 2027 – doch ein Partner fehlt
Leonhard PreißMainz plant Rückkehr der Gelben Tonne bis 2027 – doch ein Partner fehlt
Mainz treibt die Pläne zur Wiedereinführung der Gelben Tonne bis zum 1. Januar 2027 voran. Das Vorhaben soll den Plastikmüll reduzieren und die Arbeitsbelastung des Reinigungspersonals verringern. Doch für die Umsetzung fehlt der Stadt noch ein neuer Partner.
Die Idee wurde zwar bereits 2019 beschlossen, doch ein Verwaltungsgericht stoppte sie später. Das Gericht urteilte, dass der von der Stadt gewählte Anbieter ein Vollservice-Modell vorhalten müsse – eine Bedingung, die damals nicht erfüllt wurde.
Alle zwei Wochen kommt es in Mainz während der Abholungen zu vermehrtem Wildmüll und zerrissenen Verpackungen. Die Gelbe Tonne soll dieses Problem lösen, könnte für Eigentümer jedoch zusätzliche Kosten bedeuten. Der aktuelle Dual-System-Anbieter BellandVision lehnt die Umstellung ab und warnt vor höheren Restmüllmengen und Emissionen.
Um den Prozess neu zu starten, hat die Stadt eine überarbeitete Rahmenrichtlinie erlassen. Falls der nächste Anbieter keinen Vollservice bietet, müssen die Bürger die Gelbe Tonne selbst handhaben.
Nun wartet Mainz darauf, dass sich ein neuer Dual-System-Partner findet. Bei Erfolg soll die Gelbe Tonne Anfang 2027 eingeführt werden. Die Umstellung könnte sauberere Straßen und weniger Belastung für die Mitarbeiter bringen – vorausgesetzt, der richtige Partner wird gefunden.






