Matanović will mit Freiburg die Wende gegen Braga erzwingen
Igor Matanović hat sich seit seinem Wechsel im Sommer von Frankfurt zum SC Freiburg als Schlüsselfigur etabliert. Der Stürmer, der in Hamburg als Sohn kroatischer Kriegsflüchtlinge geboren wurde, spielte bereits in Jugendnationalmannschaften sowohl für Deutschland als auch für Kroatien. Jetzt konzentriert er sich darauf, im Europa-League-Rückspiel gegen Braga die Wende zu schaffen – nach einer enttäuschenden Niederlage im Hinspiel.
Freiburg ging mit Selbstvertrauen in die Partie, hatte die Mannschaft doch ihre letzten zehn Europa-League-Heimspiele im Europa-Park-Stadion gewonnen. Doch im Hinspiel kostete sie ein spätes Defensivversäumnis den Sieg: Trotz eines schnellen Ausgleichs nach nur acht Minuten kassierten sie in der Nachspielzeit das 1:2 – nun steht im Rückspiel eine Aufholjagd bevor.
Matanović zeigt in dieser Saison starke Leistungen: Acht Ligatore und zwei weitere Treffer in den K.-o.-Runden sprechen für sich. Sein vielleicht bester Moment war ein spektakulärer Distanzschuss gegen Celta Vigo. Zusammen mit Johan Manzambi und Yuito Suzuki verleiht seine Dynamik und Einsatzbereitschaft dem Freiburger Angriff eine neue Schärfe.
Unterdessen steht Mannschaftskapitän Christian Günter vor einer anderen Herausforderung. Obwohl er das Team seit sechs Jahren führt, kam er in dieser Saison nur selten zum Einsatz. Beim 1:1 gegen Wolfsburg kehrte er jedoch in die Startelf zurück und lobte den Kampfgeist der Mannschaft.
Jetzt brennt Matanović darauf, gegen Braga Revanche zu üben. Er warnte: Sollte Freiburg früh in Führung gehen, könnte die Stimmung im Stadion der Portugiesen schnell kippen. Die Provokationen der Braga-Fans nach dem Hinspiel haben seinen Ehrgeiz nur noch weiter angefacht.
Freiburg wird auf Matanović’ Offensive und Günters Führung setzen, um das Comeback zu schaffen. Ein Auswärtstor könnte die Partie zu ihren Gunsten wenden. Die jüngste europäische Heimstatistik der Breisgauer zeigt: Sie werden nicht kampflos aufgeben.






