12 June 2026, 16:24

Mehringplatz in Berlin: Millionen investiert – doch wo bleibt die Veränderung?

HEUTE: Unsere Website spricht über die Stadtentwicklung

Mehringplatz in Berlin: Millionen investiert – doch wo bleibt die Veränderung?

Mehringplatz in Berlin: Millioneninvestitionen – doch die Bewohner sehen kaum Fortschritte

In den vergangenen Jahren flossen erhebliche Mittel und gemeindliche Anstrengungen in den Mehringplatz in Berlin. Bis 2022 wurden über 7 Millionen Euro in Sanierungsmaßnahmen investiert, und 2023 wurde ein eigener Kiezhausmeister für das Viertel eingeführt. Doch Anwohner berichten, dass sich die Situation vor Ort kaum spürbar verbessert habe.

Die Sanierungsarbeiten am Mehringplatz wurden unter anderem aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert. Trotz der finanziellen Förderung und der Bestellung eines lokalen Platzwartes hat sich das Erscheinungsbild des Platzes jedoch kaum verändert.

Bald steht eine Diskussion über die Zukunft des Mehringplatzes an. Die Debatte wird von Uwe Rada und Rainer Rutz geleitet. Unter den Teilnehmenden wird auch Markus Liske sein, Schriftsteller, Journalist und langjähriger Anwohner, der den Revolutionären Anwohnerrat mitgegründet hat.

Möglicherweise beteiligen sich auch Politikerinnen und Politiker aus dem Berliner Abgeordnetenhaus, die für Wohnungs- und Mietpolitik zuständig sind, darunter Sevim Aydın (SPD) und Katrin Schmidberger (Bündnis 90/Die Grünen). Auch Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, könnte in die Diskussion eingebunden werden.

Ziel der Veranstaltung ist es, die anhaltenden Probleme rund um den Mehringplatz zu thematisieren. Zwar wurden bereits Gelder und Personal bereitgestellt, doch der ausbleibende Fortschritt bleibt ein zentrales Problem. Nun sollen Anwohner und Verantwortliche gemeinsam nach weiteren Schritten suchen, um das Viertel nachhaltig aufzuwerten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle